CDU-Politiker wirft Pistorius "billige Wahlkampfhilfe" für SPD vor

Die CDU Niedersachsen wirft Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor, vor einer Bundeswehr-Kaserne Wahlkampf für einen Parteifreund gemacht zu haben. Der "Bild" (Donnerstagsausgabe) sagte der niedersächsische CDU-Generalsekretär Marcus Mohrmann: "Ich erwarte von einem Verteidigungsminister, dass er vor einer Kaserne nicht so billige Wahlkampfhilfe für einen Parteifreund macht."

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Boris Pistorius (Archiv)
Boris Pistorius (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Celle. Die CDU Niedersachsen wirft Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor, vor einer Bundeswehr-Kaserne Wahlkampf für einen Parteifreund gemacht zu haben. Der "Bild" (Donnerstagsausgabe) sagte der niedersächsische CDU-Generalsekretär Marcus Mohrmann: "Ich erwarte von einem Verteidigungsminister, dass er vor einer Kaserne nicht so billige Wahlkampfhilfe für einen Parteifreund macht." Das gehöre sich nicht. Anlass ist ein Video mit dem SPD-Bürgermeisterkandidaten für Winsen/Aller, Olav Mangel, das am 16. Juli vor der Niedersachsen-Kaserne in Celle aufgenommen wurde.


Der Minister empfiehlt darin offen die Wahl Mangels. Dessen Gegenkandidat Burkhard Hoppenstedt (CDU) ist Hauptmann bei der Bundeswehr. Das Verteidigungsministerium bestätigte den Auftritt gegenüber der "Bild", weist die Vorwürfe jedoch zurück.

Das Treffen "zwischen Herrn Pistorius und dem SPD-Politiker Herrn Olav Mangels war nicht Teil der Truppenbesuche und fand außerhalb von Liegenschaften der Bundeswehr bzw. des BMVg statt. Beide Politiker nutzten den Aufenthalt von Herrn Pistorius in der Region Celle für ein persönliches Treffen außerhalb der Dienstgeschäfte des Ministers."

Pistorius habe das Treffen deshalb in seiner Funktion als SPD-Politiker wahrgenommen.

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