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Nothilfefonds für Studierende: Sparkasse schüttet Einmalzahlung aus

Viele der in der Region studierenden jungen Menschen seien durch die Corona-Schließungen in finanzielle Bedrängnis geraten.

Vorstand der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und Präsidiumsvertreter der Hochschulen auf dem Hildesheimer Marktplatz: Michael Senft, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine Prof. Dr. Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, Transfer und Kooperationen, Stiftung Universität Hildesheim Dr. Marc Hudy, Präsident, HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen: Prof. Gunther Brenner, Vizepräsident, Technische Universität Clausthal.
Vorstand der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und Präsidiumsvertreter der Hochschulen auf dem Hildesheimer Marktplatz: Michael Senft, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine Prof. Dr. Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung, Transfer und Kooperationen, Stiftung Universität Hildesheim Dr. Marc Hudy, Präsident, HAWK Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen: Prof. Gunther Brenner, Vizepräsident, Technische Universität Clausthal. Foto: Sparkasse Hildesheim/Goslar/Peine

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18.06.2020

Goslar/Peine/Hildesheim. Vor allem aufgrund im Verlauf der COVID-19-Pandemie verloren gegangener Studierendenjobs gerät die Finanzierung des Lebensunterhalts vieler Studierender ins Wanken. Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine unterstützt nun Studierende der Hochschulen in ihrem Geschäftsgebiet mit einem Gesamtbetrag von 16.000 Euro. Zusätzlich zu den Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Hochschulangehörigen können so die Studierenden in der Region zusätzlich finanziell unterstützt werden. Dies berichtet die Sparkasse in einer Pressemitteilung.


Aktuelle Studien gehen davon aus, dass bis zu 40 Prozent der Studierenden bedingt durch die Pandemie für ihre Studienfinanzierung notwendige studentische Jobs verlieren werden oder bereits verloren haben. Gleichzeitig steigen für viele auch noch finanzielle Verpflichtungen, schränkt Familientätigkeit die Handlungsspielräume ein und muss teilweise auch technisch nachgebessert werden, um im digitalen Semester am Ball zu bleiben.
Verfügbar sind derzeit Studienkredite der KfW, die allerdings zurückgezahlt werden müssen und insofern zu einer Verschuldung schon während des Studiums führen. Mittel aus dem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellten Notfonds können jetzt beantragt werden. Mit einer Auszahlung ist gegen Ende des Monats zu rechnen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervor. Für maximal drei Monate können Studierende hieraus monatlich maximal 500 Euro erhalten.

Die drei Hochschulen im Geschäftsgebiet der Sparkasse, die Stiftung Universität Hildesheim, die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaften und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen sowie die Technische Universität Clausthal, haben, um in dieser Situation unbürokratisch, zielgerichtet und vor allem sehr schnell helfen zu können, daher bereits vor Wochen eigene Notfonds ins Leben gerufen, um wenigstens übergangsweise die größte Not zu lindern. Auf Antrag schütten diese Fonds Einmalzahlungen aus, um Studierenden die Überbrückung finanzieller Engpässe zu ermöglichen.

Spenden machen es möglich


Ohne Spenden wäre dies indes nicht möglich. Privatpersonen, Unternehmen, Hochschulangehörige und auch Studierende selbst können hier fördern und tun das auch. Die Spende der Sparkasse stockt diese Fonds nun ganz erheblich auf, erweitert die Handlungsspielräume und erleichtert Entscheidungen. Vor allem aber sind die Hochschulen damit auch noch dann handlungsfähig, wenn im September die angekündigten Bundeshilfen bereits wieder auslaufen. Die Hochschulen sind sehr dankbar für dieses Engagement der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine.
Aus diesem Anlass trafen sich Vertreter von Hochschulen und Sparkasse auf dem Hildesheimer Marktplatz – physisch distanziert, aber in ihrem Engagement für die Studierenden vereint.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dank des Engagements der Sparkasse weitere Studierende der TU Clausthal unterstützen können und so zumindest deren finanziellen Sorgen entschärfen können. Gerade die vielen internationalen Studierenden in Clausthal sind besonders von der Pandemie betroffen. Durch den Nothilfefonds wird die Verbundenheit der Region mit ihren Universitäten und ihren Studierenden somit auch international sichtbarer.“ ergänzt Prof. Gunther Brenner, Vizepräsident der Technischen Universität Clausthal.
Die drei Hochschulen benötigen auch weiterhin Spenden, um einer steigenden Nachfrage seitens der Studierenden begegnen zu können. Die drei Präsidien rufen daher – auch im Namen der Studierendenschaften - weiterhin zu Spenden für in Not geratene Studierende auf.


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