Berlin. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat anlässlich des Besuchs von Wolodymyr Selenskyj und zum Auftakt der deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin mehr deutsche Unterstützung für die Ukraine gefordert. "Der abscheuliche Krieg Putins gegen die Ukraine droht aus dem Fokus zu geraten", sagte Nouripour dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Umso wichtiger ist es, dass wieder deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen stattfinden."
Nouripour fügte hinzu: "Die Friedensordnung in Europa ist untrennbar mit der Zukunft der Ukraine verbunden. Deshalb sollte die Bundesregierung konkrete Vorschläge vorlegen, wie die Verbündeten die Luftverteidigungsfähigkeiten der Ukraine stärken, den Daten- und Technologieaustausch vertiefen und den Ausbau von Drohnensystemen vorantreiben können, um den Kreml zum Frieden zu zwingen."
Gleichzeitig müssten die Kriegskassen Russlands - insbesondere mit Blick auf die Einnahmen aus der russischen Schattenflotte - gezielt ausgetrocknet werden, forderte Nouripour: "Gewinnt Putin diesen Krieg, ist Europas Friedensordnung zerstört", sagte er dem RND. "Deutschland muss alles dafür tun, damit Europas Freiheit bestehen wird."
Nouripour fordert mehr Unterstützung der Ukraine
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat anlässlich des Besuchs von Wolodymyr Selenskyj und zum Auftakt der deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin mehr deutsche Unterstützung für die Ukraine gefordert.
Omid Nouripour (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

