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Oberstufencampus: SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Raumkonzept



Wolfenbüttel

Oberstufencampus: SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Raumkonzept


Schule am Teichgarten. Symbolbild. Foto: Max Förster
Schule am Teichgarten. Symbolbild. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. Der Landkreis Wolfenbüttel hat in seiner jüngsten Sitzung ein neues Raumkonzept für die Oberstufen der beiden Gesamtschulen in Wolfenbüttel und die Schule am Teichgarten an der Lindener Straße beschlossen. Das Konzept sieht vor, dass die Oberstufe der IGS Wallstraße in einen Neubau an der Lindener Straße zieht und dass die Oberstufe der Henriette-Breymann-Gesamtschule sukzessive in den Räumlichkeiten der Förderschule Lernen unterkommt (regionalHeute.de berichtete). Die SPD-Kreistagsfraktion erklärt in einer Pressemitteilung,  dass sie das beschlossene Raumkonzept für die Förderschule Am Teichgarten und die beiden Gesamtschulen begrüße.

„Dies ist eine Stärkung des Bildungslandkreises Wolfenbüttel“, betont SPD-Fraktionsmitglied Thomas Jakob. Auf Antrag der Kreistagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschloss der Kreistag jüngst, dass an der Henriette-Breymann-Gesamtschule auch eine gymnasiale Oberstufe eingerichtet werden soll. Die SPD-Kreistagsfraktion ist der Auffassung, dass eine räumliche Nähe der Oberstufen der IGS Wallstraße und der Henriette-Breymann-Gesamtschule sinnvoll sei.



SPD-Kreistags- und Schulausschussmitglied Thomas Jakob, Foto: Privat



Zur Diskussion um die Oberstufenstandorte der Gesamtschulen und der Schule am Teichgarten erklärt der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Falk Hensel: „Insgesamt müssen die Belange der Förderschüler und der IGS-Oberstufenschüler Berücksichtigung finden“ und weiter: „Dabei sind uns alle Schülerinnen und Schüler gleich viel wert!“. Der Beschluss des Kreistages, die Oberstufen der beiden Gesamtschulen räumlich am Standort Teichgarten zu konzentrieren, sei eine sinnvolle Lösung, so die Fraktion. Auch die Bedürfnisse der Förderschule Am Teichgarten seien in diesem Konzept im Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler optimal berücksichtigt.




Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Falk Hensel. Foto: Privat



„Darüber hinaus bietet der Beschluss des Kreistages vernünftige Perspektiven für die Förderschule, wie auch für die Oberstufen der beiden Gesamtschulen“, so Fraktionsvorsitzender Hensel. Kreistags- und Schulausschussmitglied Thomas Jakob bekräftigt: „Durch die räumliche Nähe der beiden Oberstufen bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit an; so könnte ein attraktives Kursangebot in den Oberstufen im Interesse der Schülerinnen und Schüler realisiert werden. Aber auch gemeinsame Projekte z.B. im sozialen Bereich zwischen den drei Schulen wären denkbar, hier bieten sich vielfältige Varianten der Zusammenarbeit an“.


stellvertretender Vorsitzender Marcus Bosse. Foto: Archiv



„Was die im Vorfeld in der Öffentlichkeit aufgestellten Unterstellungen angeht, so sind diese nicht hinzunehmen“, blickt Jakob zurück. „Es kann nicht angehen, dass durch Veröffentlichungen in den Medien Gesamtschülern unterstellt wird, dass sie Förderschüler ächten würden. Diese Unterstellung muss auf Schärfste zurückgewiesen werden.“ „Gerade die Äußerungen der Vertreter der Gesamtschule in der örtlichen Presse zeigt die hohe soziale Kompetenz der Gesamtschüler“, ergänzt Falk Hensel. Auch der Unterstellung eines Vertreters des Stadtelternrates, bei den Gesamtschülern handele es sich um verwöhntes Schülerklientel, müsse aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion aufs Deutlichste widersprochen werden. „Gerade die Schülerschaft einer Gesamtschule spiegelt die gesamte soziale Realität der Gesellschaft wieder“ ergänzt der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse.


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