Wolfenbüttel

Offener Brief: Heid fordert einen respektvolleren Umgang


Klaus-Dieter Heid wünscht sich mehr Respekt im Umgang. Foto: AfD
Klaus-Dieter Heid wünscht sich mehr Respekt im Umgang. Foto: AfD Foto: privat

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18.10.2017

Wolfenbüttel. Uns erreichte ein offener Brief des Vorsitzenden des Verwaltungsrates Eigenbetrieb Bildungszentrum Wolfenbüttel Klaus-Dieter Heid. Darin fordert er einen respektvolleren Umgang in den politischen Ausschüssen. Wir veröffentlichen diesen ungekürzt und unkommentiert.


Respekt, auch dem politischen Gegner gezollt, sollte eine Selbstverständlichkeit im alltäglichen Umgang sein. So ist es denn auch eine Selbstverständlichkeit, wenn sich Mitglieder eines Ausschusses zu Beginn einer Sitzung, wie auch am Ende der Sitzung, respektvoll mit Handschlag begrüßen und sich so auch verabschieden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man „politisch einer Meinung ist“, oder vollkommen kontrovers denkt,beziehungsweise Fraktionsvorsitzender der AfD im Rat der Stadt Wolfenbüttel ist. Es geht im persönlichen Umgang ausschließlich darum, einen Menschen und nicht dessen politische Ansicht zu respektieren.

Wenn nun dem Vorsitzenden eines Verwaltungsrates, in diesem speziellen Fall Herrn Klaus-Dieter Heid, der dem Verwaltungsrat Eigenbetriebe Bildungszentrum Wolfenbüttel vorsitzt, der Handschlag und somit der Respekt vor der Position und dem Menschen, verweigert wird, ist dies eine politische und menschliche Charakterlosigkeit!

Ich fordere hiermit Frau Sabine Resch-Hoppstock, SPD, Frau Christiane Wagner-Judith, Bündnis90/die Grünen und Herrn Arnfred Stoppok, die Linke, auf, dieses unwürdige Verhalten umgehend zu beenden und sich so zu verhalten, wie es unter zivilisierten Menschen üblich ist. Überdies fordere ich diese Damen und diesen Herrn auf, dem Vorsitz des Verwaltungsrates Respekt zu zollen.

Ich fordere hiermit auch die Landrätin, Frau Christiana Steinbrügge, SPD, dringend auf, ihren Einfluss geltend zu machen, dass künftig angemessene Umgangsformen gewahrt werden.

Wenngleich die benannten Damen und der Herr extrem von meinen Positionen abweichende politische Meinungen verfolgen, werde ich mich diesem Kleinkinder-Verhalten nicht anschließen und werde auch künftig Menschen wie Menschen behandeln. Es verwundert mich, dass ausgerechnet Mandatsträger jener Parteien, die „Respekt“ bei Anderen einfordern, selbst diesem Anspruch nicht genügen wollen.

Sofern keine Umkehr zum respektablen Umgang miteinander erfolgt, werde ich meine Optionen als Vorsitzender des Verwaltungsrates nutzen, diesen Umgang während der von mir geleiteten Sitzungen umzusetzen.

Um jedoch jede administrative Konfrontation zu umgehen, erwarte ich künftig von den drei benannten Personen eine Änderung ihres bisherigen Verhaltens.

Klaus-D. Heid


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