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Ortsrat fordert Tempo-30-Zone für Stralsunder Ring in Westhagen


Ortsrat ist über Messungen zum Verkehr nicht zufrieden. Symboloto: Alexander Panknin
Ortsrat ist über Messungen zum Verkehr nicht zufrieden. Symboloto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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08.02.2017

Westhagen. Die Bürger in Westhagen sind verärgert: der Verkehrslärm der nahegelegenen Autobahn und der vermehrte Durchgangsverkehr innerorts stören die Nachtruhe der Anwohner. Die Politik diskutiert indes im Rat darüber, ob zum Beispiel eine Tempo-30-Zone Abhilfe schaffen könnte.


Es seien besonders die LKW, die für Unmut sorgen würden, das stellte auch Gudrun Krempel (SPD) auf der gestrigen Ortsratssitzung heraus.Doch die Problematik ist für den Rat kein neues Thema, man hatte deswegen bereits zwei Messungen zum Verkehrsaufkommen am Mörser Knoten in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse von 2016 lagen dem Rat nun vor.

Darin teilt die Verwaltung mit, dass die vorangegangene Änderung der Verkehrsführung nicht zu mehr Lärm oder Verkehr geführt hätte. Weiterhin sei die Anzahl der LKW, die am Stralsunder Ring fahren würden, sogar eher leicht gesunken.

Diese Auswertung sorgte für Unverständnis im Rat. Man würde es damit keineswegs auf sich beruhen lassen. Die CDU-Fraktion schlug deshalb und in diesem Sinne vor, eine Tempo-30-Zone am Stralsunder Ring Richtung Mörse einzurichten. Dies könne eine temporäre, aber auch eine dauerhaft Lösung sein. Ebenso sollte ein Nachtfahrverbot für LKW in Betracht gezogen werden. Die Idee wurde einstimmig mit nur einer Enthaltung (PUG) beschieden.


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