Gesundheitsamt bietet Impftag gegen Virusgrippe an


Das Gesundheitsamt Peine bietet am Donnerstag, den 24. Oktober zum zweiten Mal einen Impftag gegen die Virusgrippe an. Symbolfoto: Pixabay
Das Gesundheitsamt Peine bietet am Donnerstag, den 24. Oktober zum zweiten Mal einen Impftag gegen die Virusgrippe an. Symbolfoto: Pixabay | Foto: Pixabay

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Peine. Das Gesundheitsamt Peine bietet am Donnerstag, den 24. Oktober zum zweiten Mal einen Impftag gegen die Virusgrippe (Influenza) an. Die Impfungen werden in der Zeit von 9 bis 14 Uhr im Gesundheitsamt, Maschweg 21 in Peine durchgeführt. Dies teilt der Landkreis Peine mit.


Natürlich nehme weiterhin auch jeder Hausarzt die Impfung vor. Viele Arbeitgeber bieten zudem über ihren betriebsmedizinischen Dienst Impftermine an. Diese sollten genutzt werden, da die Impfkapazitäten der Gesundheitsämter begrenzt seien. „Im Gegensatz zu grippalen Infekten kann die echte Virusgrippe, die Influenza, für Menschen mit einem schwachen Immunsystem eine lebensbedrohliche Erkrankung darstellen. Je höher der Durchimpfungsgrad in der Bevölkerung ist, umso mehr kann dieser Personenkreis geschützt werden. Neben der Impfung tragen hygienische Verhaltensweisen dazu bei, die Ausbreitung der Influenza einzudämmen“, erläutert Amtsärztin Dr. Carit Grothusen vom Gesundheitsamt Peine.

Influenza kann lebensbedrohlich sein


Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) empfehle die Influenza-Impfung für alle Personen über 60 Jahren, Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, Menschen ab sechs Monaten mit chronischen Grunderkrankungen und Personen, die mit Risikopersonen zusammenleben oder diese betreuen. Die Impfung werde außerdem für medizinisches Personal, beispielsweise Pflegekräfte in Altenheimen, sowie für Personal in Einrichtungen mit umfangreichen Publikumsverkehr empfohlen. „Für alle genannten Personengruppen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Aber auch bei Personen, die in die STIKO-Empfehlung nicht eingeschlossen sind, zahlt die Krankenkasse in vielen Fällen. Dies muss individuell mit der Krankenkasse abgestimmt werden“, so Dr. Grothusen weiter.

Krankenkasse zahlt in den meisten Fällen


Die Influenza-Impfung sollte jedes Jahr im Herbst erneuert werden. In Deutschland werde der sogenannte quadrivalente Impfstoff angeboten und von den Krankenkassen finanziert. Quadrivalenz bedeute, dass der Impfstoff gegen vier der zirkulierenden Influenzastämme wirke. Mit der AOK, der DAK, der Techniker Krankenkasse und der Barmer habe das Gesundheitsamt Vereinbarungen zur Übernahme der Kosten getroffen. Versicherte dieser Kassen brauchen die Impfung nicht direkt zu bezahlen, sollten aber zwecks Abrechnung ihre Gesundheitskarte mitbringen. Versicherte anderer Krankenkassen oder Privatversicherte bezahlen für die Impfung im Gesundheitsamt 14 Euro, die möglichst passend mitgebracht werden sollten. Sie erhalten eine Bescheinigung und können sich gegebenenfalls die Kosten von ihrer Krankenkasse erstatten lassen. Die Kostenerstattung sei mit der jeweiligen Krankenkasse abzuklären.