Mitgliederversammlung der Peiner Grünen: Wasser, Wald und mehr


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Peine. 20 Mitglieder des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen trafen sich zur monatlichen Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle in Peine. Auf der Tagesordnung stand dieses Mal die Vorbereitung der Landes- und Bundesdelegiertenkonferenzen sowie die Nachbereitung der Veranstaltung, die gemeinsam mit dem NABU – Naturschutzbund Deutschland zum Thema Wald durchgeführt wurde und auch die kommende Veranstaltung zum Zustand unseres Grundwassers. Dies berichten die Peiner Grünen.


Ergänzt wurde die Tagesordnung auf Antrag des Mitglieds Peter Baumeister um den Punkt „Bundesparteitag der AfD in Braunschweig“.

Mit Blick auf die beiden kommenden Parteitage der Grünen wurde besonders intensiv über die Leitanträge zum Klimaschutz diskutiert. „Wir müssen uns endlich mit brauchbaren, nachhaltigen und tragfähigen Konzepten um den Klimaschutz kümmern. Dafür dürfen wir nicht nur meteorologisch denken, sondern müssen auch das soziale Klima im Blick behalten, denn die Transformationen, die nötig sind, schaffen wir nur, wenn wir dafür nicht das soziale Miteinander aufs Spiel setzen“, erklärt Stefanie Weigand, eine der beiden Sprecherinnen der Peiner Grünen. „Außerdem müssen wir für alle notwendigen Schritte die Klimakrise anerkennen und auch kommunal entsprechend darauf reagieren“, ergänzt Claudia Wilke, die zweite Sprecherin des Kreisverbandes. „Sowohl im Kreis als auch in der Gemeinde Vechelde wurden entsprechende Anträge gestellt, andere Gemeinderatsfraktionen werden noch folgen“, so Wilke.

Grüne solidarisieren sich mit Protest gegen die AfD


Einstimmig beschlossen die Mitglieder, sich dem Aufruf des Braunschweiger Bündnisses gegen Rechts anzuschließen, das sich klar gegen den kommenden Bundesparteitag der AfD ausspricht. „Dass sich die Rechten gerade Braunschweig für ihren Parteitag ausgesucht haben, ist schon besonders zynisch, denn von dort aus wurde schon einmal nationalsozialistische Geschichte geschrieben“, so Weigand. „Spätestens seit dem Wahlsieg der Partei um den Faschisten Björn Höcke in Thüringen kann keiner mehr die wahren Motive vertuschen, die diese Partei antreibt.

Wir freuen uns insbesondere, dass auch der Peiner Sally Perel auf der Gegenkundgebung sprechen wird. Gerade er als Zeitzeuge und prominenter Betroffener, der sein Leben nur durch die Vertuschung seiner Identität in einem Braunschweiger Eliteinternat der Nazis retten konnte, weiß genau, welche Gefahren von nationalistischem Größenwahnsinn ausgehen“, schließt Weigand ab.

Die Peiner Grünen, von denen sich zahlreiche Mitglieder an den geplanten Aktionen in Braunschweig beteiligen werden, rufen ausdrücklich zur Teilnahme am 30.November auf.


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