Peine. Der Wasserverband Peine erneuert in den kommenden Wochen rund 650 Meter des Trinkwasserortsnetzes in vier Straßen in Vöhrum: in der Laubaner Straße, der Samlandstraße, der Goldaperstraße sowie dem Teilstück der Posener Straße ab Einmündung
Herrenfeldstraße in Richtung Laubaner Straße. Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Rund 350.000 Euro investiert der Wasserverband laut eigenen Angaben in diese Infrastrukturmaßnahme. Am kommenden Montag starten die Bauarbeiten.
Die beauftragte Fachfirma Rohrleitungsbau Münster wird die neuen Leitungen, die je nach hydraulischem Bedarf im Netzbetrieb verschiedene Durchmesser von elf bis zu sechzehn Zentimetern aufweisen, weitestgehend im sogenannten Bohrspülverfahren verlegen können. Dabei kann von einzelnen Baugruben aus agiert werden. Die vorbereiteten Rohre aus Kunststoff, die die Gussleitungen aus 1958 für die Trinkwasserversorgung künftig ersetzen werden, werden in mehreren Arbeitsschritten computerüberwacht ins Erdreich eingezogen. Das hält den Straßenaufbruch und damit die Einschränkungen für alle Verkehrsbeteiligten so gering wie möglich.
Einschränkungen des Verkehrs sind möglich
Dennoch könne es, falls der Baufortschritt und die Lage der Leitungen dieses nötig machten, auch zu kurzzeitigen Einschränkungen der Verkehrsführung kommen. Die würden dann entsprechend ausgewiesen, so die Bauleitung des Verbands.
Die Trinkwasserversorgung bleibt auch in der Bauphase über das bestehende Netz gesichert. Erst wenn die neuen Leitungen die Druck- und Hygieneprüfungen bestanden haben, gehen sie ans Netz. Für die Umstellung der Hausanschlüsse muss eine kurzzeitige Unterbrechung erfolgen, die den Anliegern aber vorab mitgeteilt werde, ergänzt die Bauleitung. 25 Hausanschlüsse werden auf den neuen Leitungsverlauf umgestellt.

