Oberarzt Dr. Yusofi referierte in der Reihe Rat und Tat


Dr. Yusofi bei seinem Vortrag. Foto: Katholisches Familienzentrum St. Elisabeth
Dr. Yusofi bei seinem Vortrag. Foto: Katholisches Familienzentrum St. Elisabeth

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Peine. Zu einem Vortrag im Rahmen der Erfolgsreihe „Rat und Tat“ des Klinikums Peine sowie der Familienzentren Martin- Luther und St. Elisabeth hatten sich in der Cafeteria des Klinikums Peine mehr als 40 Zuhörer eingefunden, um sich über das Angebot des Klinikums zu informieren. Das berichtet das Katholische Familienzentrum St. Elisabeth in einer Pressemitteilung.


Der leitende Oberarzt Dr. Maschtag Ahmad Yusofi berichtete über sein vielfältiges Aufgabengebiet die Geriatrie betreffend. Besonders vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft stellte er dar, dass der Bedarf einer frühen Rehabilitation in den kommenden Jahren stark zunehmen wird.

„Geriatrie ist Teamarbeit"


Eine genaue Eingangsdiagnostik stehe am Anfang eines Aufenthaltes im Klinikum Peine. In der Regel gebees eine bestehende Grunderkrankung, welche zu weiteren Einschränkungen der Lebenssituation des Patienten führt. Dies könnten funktionelle Auswirkungen sein, die meist zu einer sozialen Konsequenz führen. Die Lebensqualität des Patienten werdehierdurch eingeschränkt. Ein Aufenthalt im Klinikum Peine könneAbhilfe leisten. „Geriatrie ist Teamarbeit, bei der Krankheit und Mobilität ein Pakt sind. Um diesen Auftrag zu erfüllen, sind verschiedene Maßnahmen notwendig: Ergotherapeuten, Logopäden, soziale Dienste und Ärzte müssen zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten“, so Dr. Yusofi.


Die durchschnittliche Belegzeit im Klinikum betrage14 Tage, was ein guter Zeitrahmen sei, um die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. „Die Verbesserung der Lebensqualität ist allerdings nicht gleich zu setzten mit einer Lebenszeitverlängerung“, so Yusofi in seinen Ausführungen. Ziel seies vielmehr, einen ganzheitlichen Therapieansatz zu entwickeln, welcher sich im originären Umfeld des Patienten bewährt. Hierzu gehöre eine aktive Interaktion mit dem familiären Umfeld des Patienten, wie auch die genaue Durchsicht der verordneten Medikamente. Die Medikamenteneinnahme zu reduzieren, könneeine Folge einer frühen Rehabilitation sein.

Im Anschluss an den umfassenden Vortrag von Dr. Yusofi wurde die Möglichkeit genutzt, Fragen zu stellen.

Nächste Veranstaltung im April


Die nächste Veranstaltung der Reihe „Rat und Tat“ findet am Mittwoch, 3. April um 18:30 Uhr im Ev. Familienzentrum Martin Luther, Breslauer Straße 11, 31226 Peine statt. Es referiert Chefarzt Dr. med. Peter Tarillion zum Thema „Anämien- Wenn es an roten Blutzellen mangelt“. Der Vortrag ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.