Versöhnliche Gespräche - Darf der Polizeihundesportverein doch bleiben?

In einem Gespräch zwischen Vertretern der Stadt Peine und des PHSV wurde nach einer harmonischen Lösung gesucht. Der Bürgermeister sprach sich für den Erhalt des Vereinsheims aus.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: pixabay

Peine. Das Vereinsheim des Polizeihundesportvereins Peine (PHSV) in der Spiegelbergstraße sollte abgerissen werden. Darüber gab es zwischen den Vertretern des Vereins und der Stadt Peine bereits seit zwei Jahren Streit. Zuletzt ging der Streit sogar vor Gericht (regionalHeute.de berichtete). Während der Abriss im August augenscheinlich noch beschlossene Sache zu sein schien, werden jetzt versöhnlichere Töne angeschlagen. Am vergangenen Donnerstag fand im Wintergarten des Schützenhauses in Peine ein Gespräch zwischen Vertretern der Stadt Peine und des Polizeihundevereins statt. Auf Nachfrage von regionalHeute.de berichtet die Stadt Peine, dass das Gespräch "sehr gut verlaufen" ist.


Für die Stadt Peine nahmen Bürgermeister Klaus Saemann und der Leiter des städtischen Hochbauamtes, Florian Hahn an dem Gespräch teil. Der Vorstand des PHSV war vertreten durch die 1. Vorsitzende, Silke Schöner und durch das weitere Vorstandsmitglied, Andreas Schöner, wie es in einer Pressemitteilung des Vereins heißt.

Silke Schöner zeigte sich nach dem Gespräch verhalten optimistisch: „Es gab Schritte nach vorn. Alle Beteiligten waren sich einig, dass eine harmonische Lösung gesucht werden soll und gefunden werden kann. Herrn Hahn wollen wir in diesem Zusammenhang gern bescheinigen, dass er sich im Gespräch wiederholt konstruktiv eingebracht hat." Wie Schöner weiter berichtet, habe der Bürgermeister im Gespräch mehrfach betont, dass es ihm als Bürgermeister darauf ankommt, dass das Vereinsheim und das Vereinsareal in seinen Nutzungsmöglichkeiten und seiner Baulichkeit erhalten bleibt und der Abriss des Vereinsheims nicht erfolgen soll. „Das begrüßen wir und da nehmen wir den Bürgermeister auch beim Wort“, bemerkt Schöner mit verhaltener Erleichterung.

Lösung ohne Entlassungsverfahren aus dem Naturschutzgebiet?


Das vom Bürgermeister aktuell noch bevorzugte Entlassungsverfahren aus dem Naturschutzgebiet „Fuhsetal“ (NSG) werde vom Vorstand des Hundevereins sehr kritisch gesehen und nicht für nötig gehalten. „Wir sind überzeugt, dass dieses Verfahren vermieden werden sollte und vermieden werden kann, da es auch andere Wege zur Lösung gibt, wie sich im Gespräch gezeigt hat“, zeigt sich Schöner zuversichtlich. Im Laufe des Gespräches habe die Teilnehmerrunde eine neue Lösungsvariante entwickelt, die auf eine behördliche Duldung des Vereinsareals und des Vereinsheims hinauslaufe. „Im besten Fall kann dies auch ohne Entlassungsverfahren erreicht und bewirkt werden“, gibt sich Schöner zuversichtlich.


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