Plötzlich doch im Bundestag: Asghari dürfte schon bald Abgeordneter sein

Der CDU-Mann wäre dann einer von vier Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis 49.

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Prof. Dr. Reza Asghari nach seiner Nominierung zum Bundestagskandidaten der CDU im Wahlkreis 49.
Prof. Dr. Reza Asghari nach seiner Nominierung zum Bundestagskandidaten der CDU im Wahlkreis 49. | Foto: Werner Heise

Berlin/Salzgitter. Das Direktmandat für den Wahlkreis 49 (Salzgitter-Wolfenbüttel) hat er bei der Bundestagswahl am 24. Februar gegen die SPD-Kandidatin Dunja Kreiser verloren und auch sein Platz Nummer 14 auf der Landesliste der CDU reichte nicht aus, um das angestrebte Mandat im Deutschen Bundestag zu erhalten. Zumindest zunächst, denn jetzt dürfte er doch noch nachrücken - Prof. Dr. Reza Asghari.



Am Wahlabend blieb lange Zeit unklar, ob er den Einzug in den Bundestag über die CDU-Landesliste schaffen würde. Am Ende reichte es nicht aus. Die Liste zog nur bis Platz 13. Damit war aber auch klar, sollte einer der gewählten CDU-Abgeordneten aus Niedersachsen während der Legislaturperiode aus dem Bundestag ausscheiden, würde Asghari direkt nachrücken. Dass das nun zu diesem Zeitpunkt geschieht, überrascht jedoch.

Darum könnte Asghari nachrücken


Hintergrund ist die Wahl des Celler CDU-Bundestagsabgeordneten Henning Otte zum neuen Wehrbeauftragten des Bundestages. Als solcher muss er auf sein Mandat verzichten. Prof. Dr. Reza Asghari steht auf jeden Fall bereit und würde das Mandat annehmen. Das bestätigte er gegenüber regionalHeute.de. Er wäre damit neben Dunja Kreiser (SPD), Cem Hamit Ince (Die Linke) und Angela Rudzka (AfD) der vierte Abgeordnete, der den Wahlkreis 49 in Berlin vertreten würde.