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Wolfenbüttel: Rauchmelder verhindert Schlimmeres und rettet ein Menschenleben



Wolfenbüttel

Rauchmelder verhindert Schlimmeres und rettet ein Menschenleben

Die Feuerwehr musste am Wochenende schon zu zwei Einsätzen ausrücken.

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Symbolbild Foto: Rudolf Karliczek

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Wolfenbüttel. Wie die Feuerwehr Wolfenbüttel berichtet, mussten die Einsatzkräfte in der Nacht zu Samstag und auch in der Nacht zum heutigen Sonntag zu Brandeinsätzen ausrücken. In beiden Fällen hatte ein Rauchmelder Alarm ausgelöst. Eine Person konnte dadurch rechtzeitig die Brandwohnung verlassen.




Bereits in der Nacht auf Samstag ertönte um 4:46 Uhr der Alarm für die Ortsfeuerwehren Ahlum und Wolfenbüttel.
Im Adenemer Weg wurde ein ausgelöster Heimrauchmelder wahrgenommen. Auch am Samstagvormittag piepte um 10:33 Uhr erneut ein Rauchmelder. Diesmal im Bereich des Käthe-Kollwitz-Platzes. In beiden Fällen konnte glücklicherweise weder Feuer noch Rauch vorgefunden werden, sodass beide Einsätze schnell abgearbeitet wurden.



In der Nacht zu Sonntag piepten um 3 Uhr erneut die digitalen Meldeempfänger der Feuerwehrfrauen und -Männer der Schwerpunktfeuerwehr.
In einer Wohnung im Bereich der Straße „Am alten Tore“ bemerkte ein aufmerksamer Passant einen ausgelösten Warnmelder und wählte daraufhin die Notrufnummer 112. Wenig später befand sich der Löschzug um den Einsatzleiter, Christian Lüdecke, vor Ort. Bereits bei dem Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus den gekippten Fenstern im ersten Obergeschoss.

Umgehend wurde ein Verteiler mit einer Schlauchleitung aufgebaut und die Drehleiter vor dem Haus in Stellung gebracht. Zeitgleich verschaffte sich der Angriffstrupp, bestehend aus zwei Feuerwehrleuten, die mit schwerem Atemschutzgerät ausgerüstet sind, einen Zutritt zur Wohnung.

In der Wohnung befand sich eine Person, die sich glücklicherweise nicht im Brandraum aufhielt. Zusammen mit zwei weiteren Bewohnern aus der darüberliegenden Wohnung des zweiten Obergeschosses wurden sie ins Freie gebracht und an den anwesenden Rettungsdienst übergeben.

Die elektronischen Geräte, die im Wohnzimmer in Brand geraten waren, konnten durch den Angriffstrupp mit einem sogenannten Kleinlöschgerät schnell abgelöscht werden, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Vor dem Haus wurde unterdessen ein Hochleistungslüfter aufgestellt. Dieser sollte nun den gefährlichen Brandrauch aus der Wohnung pusten und wieder für frische Luft sorgen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr ist die Wohnung aufgrund der starken Beaufschlagung durch die Rauchgase nicht mehr bewohnbar. Ein Transport in das Krankenhaus wurde durch die Bewohner verweigert, weshalb für den Rettungsdienst der Einsatz wenig später erledigt war.

Nachdem die betroffene Wohnung gelüftet war, übergab der Einsatzleiter die Einsatzstelle an die anwesenden Beamten der Polizei. Somit war der Einsatz für die Kräfte der Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel ungefähr eine Stunde später erfolgreich beendet.

Hierbei zeigt sich erneut, dass Heimrauchmelder bereits vor Entstehungsbränden warnen können und mit einem akustischen Warnsignal Alarm schlagen. Somit kann, wie in diesem Fall, Schlimmeres verhindert werden und Menschenleben werden geschützt, erklärt die Feuerwehr.


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