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Rauchschwaden über Flüchtlingsunterkunft - Fünf Personen wurden verletzt

Der betroffene Teil der Containeranlage ist zur Zeit nicht mehr bewohnbar.

von Julia Seidel und Marvin König


Das Untergeschoss des Containerbaus ist nicht bewohnbar.
Das Untergeschoss des Containerbaus ist nicht bewohnbar. Foto: Marvin König

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04.02.2020

Wolfenbüttel. Am heutigen Dienstag kam es gegen 13:35 Uhr zu einer massiven Rauchentwicklung in der Flüchtlingsunterkunft in der Langen Straße in Wolfenbüttel. Die Lange Straße war für den Einsatz beidseitig gesperrt. Dabei wurden fünf Personen verletzt, einer schwer.


Durch einen ausgelösten Rauchmelder wurden zunächst ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und ein Mitarbeiter der Stadt Wolfenbüttel zur Flüchtlingsunterkunft in der Langen Straße alarmiert. Vor Ort konnten diese sofort eine Rauchentwicklung aus dem Containerbereich wahrnehmen. Beim Öffnen des betroffenen Raumes schlug ihnen viel Rauch entgegen. Hierdurch wurden beide leicht verletzt.


Die Feuerwehr war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Foto: Marvin König



Weitere Personen hielten sich nicht im Raum auf. Auch durch eine Nachkontrolle der Feuerwehr konnten keine weiteren Personen gefunden werden. Der betroffene Containerteil ist zurzeit im Untergeschoss nicht bewohnbar. Auch der obere Teil ist stark verraucht und fällt für die nächsten Tage aus. Zur Brandursache können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Aktualisiert



Wie die Feuerwehr Wolfenbüttel mitteilt, ist das Feuer in der unteren Etage der Wohncontainer gelöscht. Es brannte in einem Zimmer, der Rauch zog durch den gesamten Komplex. Die Bewohner verließen die Container vor Eintreffen der Feuerwehr. Als der Brandmeister vom Dienst sich kurz vor der Einsatzstelle befand, nahm er eine starke Rauchentwicklung aus der Unterkunft wahr. Unverzüglich ließ er weitere Feuerwehrleute nachalarmieren. Zum Löschen waren drei C Rohre notwendig, zum Herauspusten des Rauches drei Hochleistungslüfter. Der Rettungsdienst transportierte fünf Patienten in Kliniken, vier wurden leicht und ein Patient schwer verletzt. Es wurde Massenanfall von verletzten und erkrankten Personen (MANV) der Stufe bis sieben Patienten ausgelöst. Es kamen sechs Rettungswagen, zwei Notärzte, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt zum Einsatz.

Rund 45 Feuerwehrleute aus Wolfenbüttel und Linden befanden sich an der Langen Straße, zahlreiche Atemschutztrupps mussten im verrauchten Containerkomplex arbeiten.


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