Regionalverband beschließt Bahnverkehrskonzept 2030+

Die Verbandsversammlung traf Richtungsentscheidung für den Bahnverkehr in der Region.

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Symbolfoto. Foto: Pixabay

Braunschweig. Das politische Entscheidungsgremium des Regionalverbands Großraum Braunschweig, die Verbandsversammlung, stimmte am gestrigen Donnerstag unter anderem dem Regionalen Radverkehrskonzept sowie dem Konzept für den Schienen-Personennahverkehr 2030+ zu. Dies teilte der Regionalverband mit.


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Am Beginn der Sitzung bekräftigte Verbandsvorsitzender Detlef Tanke, wie wichtig es sei, dass der Regionalverband sich weiterhin für einen starken Öffentlichen Personennahverkehr einsetze: „Auf allen politischen Ebenen wird derzeit über Entlastungen wegen der hohen Energiepreise diskutiert. Beim Thema ÖPNV wird vor allem die Entlastung der Fahrgäste, die dringend notwendige Anschlusslösung für das 9-Euro-Ticket, derzeit vorangetrieben. Die Verkehrsunternehmen und der ÖPNV brauchen aber ebenfalls erhebliche Finanzmittel, um das Angebot aufrecht erhalten zu können. Allein in unserer Region brauchen wir im kommenden Jahr ungefähr 50 Millionen Euro mehr. Wir müssen uns dafür
stark machen, dass Bund und Land mehr Mittel für den ÖPNV, vor allem auch für den Busverkehr, bereitstellen.“


Mehr Landesmittel nötig


Jetzt beschloss die Verbandsversammlung jedoch zunächst einmal wichtige Richtungsentscheidungen für die Zukunft des Bahnverkehrs in der Region: Das Streckennetz soll schrittweise elektrifiziert werden. Darüber hinaus soll es so ausgestaltet werden, dass zwischen allen wichtigen Zentren der Region halbstündlich Züge fahren können. Die Realisierung, das sei allen Beteiligten bewusst, setzt voraus, dass dafür genügend Geld zur Verfügung steht. Bereits im ersten Quartal 2023 soll der Beschluss für ein WLAN-Netz in den erixx-Zügen umgesetzt werden. Einem neuen regionalen Radverkehrsnetz stimmte das Gremium ebenfalls zu. Es zeige auf, welche Radrouten wichtig für die Erreichung zentraler Ziele in der Region sind und bildet auch eine Grundlage für Förderantrage zur Finanzierung des Radwegebaus.


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