Rund 90 Einsatzkräfte beteiligt: Große Waldbrandübung in Groß Schwülper

Am vergangenen Wochenende fand eine großangelegte, landkreisübergreifende Waldbrandübung statt.

Bei Groß Schwülper wurde eine Waldbrand-Übung durchgeführt.
Bei Groß Schwülper wurde eine Waldbrand-Übung durchgeführt. | Foto: Philipp Kasten / Feuerwehr Neubrück

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Groß Schwülper. Am vergangenen Samstag haben die Kräfte der Ortsfeuerwehren aus Groß Schwülper (Landkreis Gifhorn) und Neubrück (Landkreis Peine) zusammen mit Einheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost des Landkreises Peine eine Waldbrandübung durchgeführt. Auch die Spezialeinheit des Landes Niedersachsen für Vegetationsbrandbekämpfung kurz gesagt GFFFV 3, welcher teilweise im Landkreis Gifhorn und Landkreis Uelzen stationiert ist, wurde hier eingesetzt.



Zunächst haben die beiden Ortsfeuerwehren die Brandbekämpfung im Einsatzgebiet durchgeführt. Über den Fachzug Wasserförderung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost Peine wurde eine Wasserentnahmestelle aus der Oker bei Groß Schwülper aufgebaut. Das Wasser wurde dann über eine lange Wegstrecke bis zu einem 5000‑Liter-Pufferbecken gefördert. Parallel wurde die GFFFV‑Einheit (Ground Forest Firefighting using Vehicles) zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Fahrzeuge haben im Pendelverkehr Wasser auf die Brandfläche gegeben. Betankt wurden sie dann an dem Faltbehälter, welcher durch den Wasserförderzug betrieben wurde.

Auch Drohnengruppe beteiligt


Koordiniert wurde das Ganze durch den Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Peine. Auch die Drohnengruppe des LK Peine hat hier unterstützend mitgewirkt. Diese konnte Bilder zügig aus der Luft liefern und Rauch sowie Glutnester frühzeitig erkennen. Diese Daten wurden dann dem zuständigen Zugführer übermittelt und die bodengebundenen Kräfte gezielt zu diesen Örtlichkeiten geschickt. Im weiteren Verlauf wurden durch die GFFFV‑Einheit auch sogenannte Kreisregner aufgestellt. Diese dienen vor allem der effizienten Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden sowie dem Schutz gefährdeter Bereiche. Er funktioniert im Prinzip wie ein robuster, vergrößerter Rasensprenger auf einem Stativ, der an eine C-Schlauchleitung der Feuerwehr angeschlossen wird. Um diese zu betreiben wurde ein zweiter 5000-Liter-Faltbehälter aufgebaut und durch die Pendelstrecke der Tanklöschfahrzeuge gespeist.

Rund 90 Einsatzkräfte beteiligt


Nachdem das Feuer soweit unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden die Einsatzkräfte des Wasserförderzuges und der Ortswehren zusammen mit den Kräften der Spezialeinheit in das betroffene Gebiet geschickt, um hier unter Anleitung mit handgeführten Werkzeugen und Löschrücksäcken Nachlöscharbeiten durchzuführen. Die Übung wurde durchgängig durch einen Rettungswagen des DRK der Bereitschaft Peine abgesichert. Im Anschluss der Übung wurde eine Nachbesprechung am Feuerwehrhaus Neubrück durchgeführt. Im Fokus stand hier die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten, die Koordination und Kommunikation der Kräfte bei solch größeren Einsatzlagen. Insgesamt haben an der Übung rund 90 Einsatzkräfte teilgenommen.

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