1.600 Euro für das Frauenhaus Salzgitter

Die Spende der IG Metall-Frauen wird für neue Möbel eingesetzt

Stehend v.l.n.r.: Christin Kuffner, Lena Brinkmann, Marion Koslowski-Kuzu, Jasmine Werner, Özlem Demirören/ sitzend v.l.n.r.: Susanne Koch, Anja Brennecke, Stefanie von Pock.
Stehend v.l.n.r.: Christin Kuffner, Lena Brinkmann, Marion Koslowski-Kuzu, Jasmine Werner, Özlem Demirören/ sitzend v.l.n.r.: Susanne Koch, Anja Brennecke, Stefanie von Pock. | Foto: IG Metall Salzgitter-Peine

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Salzgitter. Seit mittlerweile 16 Jahren unterstützen die aktiven IG Metall-Frauen aus Salzgitter-Peine das Frauenhaus Salzgitter mit Spenden aus der jährlichen Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am 8. März. Auch in diesem Jahr kam wieder ein bedeutender Betrag zusammen: 1.600 Euro wurden an die Leiterin des Frauenhauses, Lena Brinkmann, übergeben, die sich sehr über die Unterstützung freute, wie die IG Metall Salzgitter-Peine in einer Pressemitteilung bekannt gibt.



Die Spende werde für neue Möbel eingesetzt und verbessere damit die Bedingungen für die Frauen und Kinder, die im Frauenhaus Schutz suchen. Im Gespräch erfuhren die IG Metallerinnen, wie wichtig diese Arbeit ist: Obwohl es in vielen Städten Frauenhäuser gäbe, müssten immer wieder Betroffene abgewiesen werden, weil Plätze fehlen. Durch das neue Gewalthilfegesetz ergebe sich erstmals ein individueller Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung. Dieser gilt aber erst ab dem 1. Januar 2032. Die baulichen Voraussetzungen für die Mindeststandards der Frauenhäuser, auch bezüglich Barrierefreiheit, seien nur schwer bis gar nicht umzusetzen, die finanziellen Mittel flössen oft zäh und viel zu spät und die Bürokratie halte zusätzlich auf.

Alles in allem werde im Frauenhaus Salzgitter versucht, aus der Lage das Beste zu machen und den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.