CDA Salzgitter fordert bessere Luftreinigungseinrichtungen in Schulen und Kitas

Nur so könne man den Schul- und Kitabetrieb aufrecht erhalten, sagt die CDA.

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Symbolfoto | Foto: Alexander Dontscheff

Salzgitter. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Salzgitter ruft dazu auf Luftreinigungseinrichtungen in den Grund- und weiterführenden Schulen beziehungsweise den Kindergärten vor Ort bei Bedarf technisch nachzurüsten.


Stefani Steckhan, Kreisvorsitzende der CDA Salzgitter: „Um die Auswirkungen des zweiten Corona-Lockdowns so gering wie möglich zu halten, sollen Schulen und Kindergärten so lange wie möglich offengehalten werden. Das geht aber nur, wenn die Voraussetzungen vor Ort erfüllt sind. Insbesondere eine geeignete Lüftung/Luftreinigung in den Einrichtungen gehört dazu.“ Die Anweisungen von SPD-Kultusminister Tonne zum ständigen Lüften, während die Kinder in Jacken frieren, betrachte die CDA Salzgitter nur als Notlösung, die schnell überwunden werden muss, teilte diese in einer Presseerklärung mit. Insbesondere in geeigneten technischen Lösungen wie Luftreinigungsanlagen würde man in der CDA Salzgitter eine geeignete Möglichkeit sehen.

Sozialpolitikerin Steckhan: „Verbesserte technische Lösungen für eine gute Luftreinigung müssen nicht zwangsläufig sehr teuer sein. Zur Auswahl stehen mobile Luftreiniger und eine Lösung von Forschern des Max-Planck-Institutes für Chemie. Die Lösung des Max-Planck-Institutes für Chemie wurde in einer Studie positiv bewertet. Sie entfernt über 90 Prozent der Aerosole und kostet etwa 200 Euro pro Klassenraum. Man kann sie mit Materialien aus jedem Baumarkt erstellen. Jetzt kommt es entscheidend darauf an, schnell gute und kostenoptimale Lösungen zu finden, das sind wir den Kindern bei uns schuldig", so Steckhan.


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