Salzgitter. Schrecksekunde am Salzgittersee: Die Berufsfeuerwehr und die DLRG mussten am heutigen Nachmittag zu einem Rettungseinsatz ausrücken, nachdem ein Boot in Seenot geraten war und zu sinken drohte.Große Aufregung am frühen Abend am Salzgittersee. Ein gekentertes Kanu rief die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an das Seeufer.
Wie Einsatzleiter Guntram Vollmer von der Berufsfeuerwehr Salzgitter mitteilte, lautete das ursprüngliche Alarmierungsstichwort „Hilfeleistung am See – Boot droht zu sinken, Personen in Gefahr“. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit Einsatzkräften beider Wachen sowie zwei kleineren Rettungsbooten aus. Vor Ort gab es jedoch schnell erste Entwarnung für die Rettungskräfte. Der Bootsführer konnte sich eigenständig durch Anschwimmen an das Ufer retten und blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Bergung des Bootes vor zahlreichen Badegästen
Die anschließende Bergung des Bootes gestaltete sich dennoch als Herausforderung. Der Havarist trieb etwa 50 Meter vor dem Badestrand auf Höhe der Badeinsel und der Wasserskianlage. Laut Vollmer war das Naherholungsgebiet zu diesem Zeitpunkt sehr gut besucht, weshalb sich zahlreiche Schaulustige sowie badende Kinder im Nahbereich befanden. Aufgrund dieses hohen Publikumsaufkommens mussten die Rettungskräfte besonders vorsichtig agieren, um niemanden im Wasser zu gefährden.
DLRG unterstützt beim Abtransport
Die Einheiten der Berufsfeuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab und schleppten das Boot aus dem unmittelbaren Schwimmerbereich. Im Anschluss übernahm die DLRG mit einem größeren Arbeitsboot den Havaristen, um ihn sicher in den Hafen zu ziehen. Dort muss sich nun der Eigentümer um das weitere Vorgehen kümmern.
Dank des zügigen und koordinierten Einsatzes aller Beteiligten konnte die Gefahr schnell gebannt und der Einsatz ohne weitere Zwischenfälle beendet werden.


