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Höchste Glättegefahr im Berufsverkehr - Temperaturen spielen verrückt in der Region



Höchste Glättegefahr im Berufsverkehr - Temperaturen spielen verrückt

In der kommenden Nacht ist es wärmer als tagsüber - pünktlich zum Donnerstagmorgen fallen die Temperaturen aber wieder unter den Gefrierpunkt. Es muss daher mit Glätte gerechnet werden.

von Marvin König


Wegen Schneefällen und überfrierender Nässe muss in der Region mit Glätte gerechnet werden.
Wegen Schneefällen und überfrierender Nässe muss in der Region mit Glätte gerechnet werden. Foto: Marvin König

Region. Insbesondere der Süden der Region wurde am heutigen Mittwoch durch bisweilen üppige Schneefälle überrascht. Die Niederschläge halten auch in der Nacht an, gehen jedoch bei eintretenden Plusgraden in Regen über. Am Donnerstagmorgen fallen die Temperaturen dann wieder - in der ganzen Region droht daher Gefahr wegen überfrierender Nässe, wie auch der Deutsche Wetterdienst warnt.



Die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor Glätte gilt zwischen dem heutigen Mittwoch, um 23 Uhr, und dem morgigen Donnerstag, um 10 Uhr, denn in den nächsten Stunden spielen die Temperaturen in der Region völlig verrückt. Während die Temperaturen am Nachmittag vor allem im Süden der Region den Gefrierpunkt erreichten, steigen sie in der Nacht zum Donnerstag in der gesamten Region auf bis zu 5 Grad an. Dabei kommt es flächendeckend zu Niederschlag in Form von Schnee, Regen oder Schneeregen. Am Donnerstagmorgen fallen die Temperaturen jedoch von Goslar bis Gifhorn innerhalb weniger Stunden auf den Gefrierpunkt und darunter. Dieser Zustand bietet ideale Voraussetzungen, um die Feuchtigkeit auf den Straßen der Region gefrieren zu lassen - und das mitten im Berufsverkehr. Auf den Straßen ist also äußerste Vorsicht geboten.

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Nach dieser Frostüberraschung klettert das Thermometer dann bei Sonnenschein am Nachmittag im Flachland auf bis zu 4 Grad, dabei weht im Gegensatz zum heutigen Mittwoch nur wenig Wind. In der Nacht zum Freitag sinken die Temperaturen dann wieder unter den Gefrierpunkt - diesmal allerdings ohne lästige Begleiterscheinungen wie Regen oder Schneeregen.

Stürmischer Freitag


Am Freitag gibt es in den Morgenstunden weitere Schnee- und Schneeregenfälle, ehe die Temperaturen wieder auf bis zu 4 Grad steigen. Der Landkreis Goslar bildet hier eine Ausnahme - hier liegen die Höchstwerte bei nur einem Grad. Gleichzeitig muss in der gesamten Region am Freitag wieder mit stürmischem Wind gerechnet werden. Die Vorhersagen gehen von Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 68 km/h aus.



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Schneeparadies Harz


Im Harz steigen die Temperaturen bei regelmäßigem Schneefall übrigens in dieser Woche wohl nicht mehr über den Gefrierpunkt. Das hat zur Folge, dass im gesamten Harz oberhalb von 600 Metern durchgängig Schnee liegt. Über die Dicke dieser Schneedecke sind sich die Wettermodelle aber noch uneinig - bis zu 18 Zentimeter sind laut einigen Modellen aber möglich.


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