IG Metall spendet 1.500 Euro an Frauenhaus

Bei dem Internationalen Frauentag am 8. März ist diese Summe zustandegekommen.

Von links: Christine Seemann; Christin Selensky; Andrea Meyer und Christa Scholz.
Von links: Christine Seemann; Christin Selensky; Andrea Meyer und Christa Scholz. | Foto: Rudolf Karliczek

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Salzgitter. Der Internationale Frauentag am 8. März war die letzte große Veranstaltung im Gewerkschaftshaus vor den Corona-Einschränkungen. „Bei der tollen Feier“, erzählt Christin Selensky, die IG Metall-Frauensprecherin von VW, „konnten wir insgesamt 1.500 Euro von unseren Besucherinnen und Besuchern einsammeln.“ Diese Summe spendet die IG Metall nun dem Frauenhaus in Salzgitter. Dies berichtet die IG Metall in einer Pressemitteilung.


„Wir bieten unseren Gästen jedes Jahr zum Frauentag ein gesellschaftskritisches, aber auch humorvolles Programm – das wissen sie zu schätzen und das wird durch die Spenden honoriert“, berichtet Christine Seemann, IG Metallerin und Betriebsrätin bei der Salzgitter Flachstahl GmbH.
Beide freuen sich, dass sie zwar mit Abstand, aber doch endlich die Spende an das Frauenhaus übergeben konnten.
Die Leiterin des Frauenhauses, Andrea Meyer, nahm gemeinsam mit der Vorsitzenden des AWO-Kreisverbands, Christa Scholz, die Spende entgegen. „Die außergewöhnliche Corona-Zeit lässt die Dunkelziffer von Frauen und Kindern, die häusliche Gewalt erleben, überproportional ansteigen“, berichtet Meyer. "Auch die Abrufe der Kontaktdaten des Frauenhauses sind gestiegen. Das spiegelt jedoch nicht die aktuelle Belegung wider; das Frauenhaus in Salzgitter hat noch freie Kapazitäten. Mit der Spende werden weitere Kinderspielmöglichkeiten im Außenbereich geschaffen.