Salzgitter-Hallendorf. Bei einem Brand in einem Wohngebäude am Finkenherd ist es am heutigen Freitagmorgen zu einer deutlichen Rauchentwicklung gekommen. Vier Personen wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst untersucht. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.
Die Feuerwehr wurde unter dem Einsatzstichwort „B2Y – Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr“ alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich bereits mehrere Bewohner vor dem Gebäude in Sicherheit gebracht. Weitere Bewohner machten sich an den Fenstern bemerkbar. Da deren Wohnungen rauchfrei waren, wurden sie von der Feuerwehr angewiesen, zunächst dort zu bleiben. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter-Lebenstedt betreuten die Personen, während mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vorgingen. Dort konnte das Feuer mit einem Strahlrohr gelöscht werden.
Verdacht auf Rauchgasvergiftung
„Die besondere Herausforderung waren die Anzahl der Personen sowie die Zugänglichkeit im Kellerbereich“, erklärte Christoph Gülland von der Feuerwehr. Aufgrund von vier Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wurde ein zusätzlicher Rettungswagen angefordert. Alle Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Nach Angaben der Feuerwehr musste letztlich niemand in ein Krankenhaus gebracht werden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude umfangreich belüftet und kontrolliert. Im Keller stellten die Einsatzkräfte Auffälligkeiten fest. Der betreffende Bereich wurde daraufhin an die Polizei übergeben. Die weiteren Ermittlungen liegen bei der Polizei. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr die Wohnungen des Gebäudes, um sicherzustellen, dass diese rauchfrei und wieder begehbar waren.
Im Einsatz befanden sich die Berufsfeuerwehr mit beiden Wachen sowie die Freiwillige Feuerwehr Salzgitter-Lebenstedt.

