Landesstraße bleibt gesperrt – Darum verzögern sich hier die Bauarbeiten

Die Bahn als Bauträgerin steht an dieser Stelle vor besondere Herausforderungen. Die L 498 bleibt bis Ende des Jahres voll gesperrt.

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Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Salzgitter. Die Vollsperrung der Landesstraße 498 bei Salzgitter-Ringelheim wird sich noch weiter hinziehen. Jetzt ist klar: Vorerst wird es dort auf jeden Fall bis Ende des Jahres kein Durchkommen für Verkehrsteilnehmer geben. Die Bauarbeiten an den Bahnbrücken dauern länger als ursprünglich gedacht.



Der Grund für die andauernde Vollsperrung bei Ringelheim: Es gibt Verzögerungen im Bauablauf. Dort baut die Bahn-Tocher DB InfraGO AG und erneuert die Bahnbrücken. Die Bauträgerin hatte zuvor bereits die Verlängerung bis Ende Juni bekannt gegeben. Jetzt geht es also mindestens bis Ende des Jahres weiter. Das ließ die Bahn-Tochter über eine Bekanntmachung im Ortsrat Süd verlautbaren.

Grundwasserpegel sorgt für Verzögerungen beim Bau


Zwar habe es laut Begründung des Infrastruktur-Unternehmens Fortschritte bei dem Projekt, das laut ursprünglicher Planung 2024 fertiggestellt werden sollte, gegeben. Dennoch würden sich weiterhin Verzögerungen ergeben – "insbesondere aufgrund wasserrechtlicher Anforderungen", heißt es dort. Offenbar stellt der Grundwasserpegel das Unternehmen dort vor besondere Herausforderungen. Die DB-Tochter teilt mit: "Im Rahmen des wasserrechtlichen Verfahrens wurden nach Einreichung der Unterlagen zusätzliche Nachforderungen seitens der zuständigen Behörde gestellt. Diese betreffen unter anderem weitergehende Untersuchungen zum Grundwasser sowie ergänzende fachliche Bewertungen." Dazu seien bereits zusätzliche Grundwassermessstellen eingerichtet und Proben entnommen worden, die aktuell ausgewertet werden, lässt das Unternehmen weiter mitteilen.

Verhandlungen mit Grundstückseigentümern stocken


Ein weiterer Grund für Verzögerungen sei derweil an anderer Stelle zu finden. Demnach sei die Abstimmung mit betroffenen Grundstückseigentümern noch nicht vollständig abgeschlossen, teilt die DB InfraGO mit. Dies sei ein "weiterer Einflussfaktor" bei den Bauarbeiten. In einzelnen Fällen habe das Unternehmen bislang noch keine Einigungen mit den jeweiligen Eigentümern erzielt.

Wie lange diese Prozesse noch dauern werden – dazu gibt es keine Einschätzungen. "Aufgrund der derzeit noch offenen Randbedingungen – insbesondere hinsichtlich der ausstehenden Ergebnisse der Grundwasseranalysen und der daraus resultierenden Anforderungen an die Wasserhaltung und ggf. notwendige Reinigungsmaßnahmen – ist eine belastbare Terminplanung aktuell noch nicht möglich“, heißt es vonseiten der Bahn. Damit ist offenbar nicht ausgeschlossen, dass die Bauarbeiten auch nach dem Jahreswechsel noch eine Vollsperrung an dieser Stelle notwendig machen werden.

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