So könnte die neue Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad aussehen

Bereits vor über zwei Jahren beschlossen, nehmen die Planungen jetzt Formen an. Bis zum Baustart wird es wohl aber noch ein weiteres Jahr dauern.

Schematische Darstellung der Außenansicht der Aula Gymnasium Salzgitter-Bad nach Abschluss der Grundsanierung.
Schematische Darstellung der Außenansicht der Aula Gymnasium Salzgitter-Bad nach Abschluss der Grundsanierung. | Foto: d/b/d (mit Hilfe von KI generiert)

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Salzgitter. Im Mai 2024 hat der Rat der Stadt Salzgitter die Grundsanierung der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad beschlossen. Nun werden die Mitglieder des Rates zu den konkreten Sanierungsplanungen informiert. Das teilt die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung mit.



Dazu erläutert Oberbürgermeister Frank Klingebiel: „Nach Abschluss der Grundsanierung der Aula in Fredenberg ist nun die Grundsanierung der zweiten großen Aula in Salzgitter-Bad geplant. Es ist enorm wichtig, auch im Süden unserer Stadt eine moderne, energetisch sparsame und vielfältig nutzbare Aula zu haben, die für schulische Zwecke und als Veranstaltungszentrum genutzt werden kann."

Grundcharakter des Gebäudes


Man plane eine Kernsanierung der bestehenden Aula mit Gebäudeerweiterungen, die aufgrund der gestiegenen Anforderungen an Gebäude- und Lüftungstechnik notwendig werden. "Wichtig war Stadtbaurat Michael Tacke und mir, dass der Grundcharakter des Gebäudes erhalten bleibt", so Klingebiel. Ein Fokus liege ebenfalls auf der energetischen Sanierung sowie der Barrierefreiheit.

Schematische Darstellung der Innenansicht der Aula Gymnasium Salzgitter-Bad nach Abschluss der Grundsanierung.
Schematische Darstellung der Innenansicht der Aula Gymnasium Salzgitter-Bad nach Abschluss der Grundsanierung. Foto: d/b/d (mit Hilfe von KI generiert)


Die konkreten Planungen


- Fassade: Der Grundcharakter soll erhalten bleiben. Durch Strukturierung wird die strenge Geometrie aufgelockert. Die neu zu schaffenden Gebäudeteile werden bewusst mit unterschiedlichen Fassadenmaterialien vom Hauptbaukörper abgesetzt.

- Eingangssituation: Der Haupteingang wird zugunsten einer größeren Türanlage und einer Vergrößerung des Foyers in die Fassadenebene verlegt.
- Aufzug: Die Aula erhält im Zuge der Sanierungsmaßnahme eine neue Aufzugsanlage, welche sowohl für Personennutzung als auch für den An- und Abtransport von Bühnenrequisiten und Bühnenbildern geeignet ist.
- Lüftung: Für Lüftungsanlagen werden zusätzliche Räume notwendig, für die eine Gebäudeerweiterung geplant ist, die auf der hofabgewandten Seite der Aula liegen soll.
- Brandschutz: Im Süden der Aula soll eine Fluchttreppe aus dem Saal führen.
-Barrierefreiheit: Foyer, Saal und Sanitärbereiche sind so geplant, dass diese für Besucher barrierefrei nutzbar sind. Im Saal soll es sechs Plätze für Rollstuhlfahrer geben.
- Platzangebot: Im Saal soll Platz für maximal 664 Besucher sein.

Abschließend ergänzt Klingebiel: „Um alle Nutzenden sowie den Ortsrat über den Fortgang der Planungen auf dem Laufenden zu halten, fand am 25. August eine Informationsveranstaltung statt. Die dort von den Nutzenden geäußerten Anregungen und Änderungsvorschläge haben wir aufgenommen und werden diese zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro soweit möglich in den Planungen berücksichtigen.“

So geht es weiter


Das Projekt geht nun in die Ausschreibungs- und Ausführungsphase. Parallel werden die Anregungen soweit möglich in die Planungen aufgenommen und dann erneut in einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Nach Vergabe der Aufträge kann der Bau voraussichtlich im August 2027 beginnen. Bauabschluss ist für November 2028 geplant. Aktuell wird mit Gesamtkosten von rund 10 Millionen Euro gerechnet.

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