Unfall auf der A7: Salzgitteraner hebt mit T-Roc ab

Ein schwerer Unfall ereignete sich am Sonntagvormittag auf der A7, als ein junger Autofahrer aus Salzgitter die Kontrolle über seinen VW T-Roc verlor.

von


Am Sonntag kam es auf der A7 zu einem schweren Unfall.
Am Sonntag kam es auf der A7 zu einem schweren Unfall. | Foto: Polizei Hildesheim

Holle/Salzgitter. Ein Autofahrer aus Salzgitter verlor am vergangenen Sonntag auf der A7 bei Holle (Landkreis Hildesheim) die Kontrolle über seinen Wagen, hob mit dem Fahrzeug regelrecht ab und verursachte einen massiven Sachschaden. Wie durch ein Wunder blieben er und sein Bruder bei dem Vorfall unverletzt.



Der Unfall ereignete sich laut Polizei Hildesheim am Sonntagvormittag gegen 10:20 Uhr in der Abfahrt von der A7 auf die A39. Ein 18-jähriger Mann aus Salzgitter war mit einem gemieteten VW T-Roc auf der A7 in Richtung Kassel unterwegs und beabsichtigte, auf die A39 zu wechseln.

Auto hebt ab


Der Wagen wurde stark beschädigt.
Der Wagen wurde stark beschädigt. Foto: Polizei Hildesheim


Direkt im Kurvenbereich der Abfahrt geschah dann das Unglück. Der junge Fahrer kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr mehrere Verkehrszeichen und raste schließlich über einen kleinen Erdhügel am Fahrbahnrand. Dieser wirkte wie eine Rampe, sodass das Fahrzeug kurzzeitig den Bodenkontakt verlor und durch die Luft flog.


Schließlich landete er im Grünbereich und wurde durch die Außenschutzplanke zurück in den Graben geschleudert. Dies bewahrte den Unfallverursacher laut Polizei vor dem unkontrollierten Schleudern über die beiden Fahrstreifen der A7 und möglichen weiteren Zusammenstößen mit weiteren Verkehrsteilnehmern.

Keine Verletzten, aber hoher Schaden


Der Gesamtschaden inklusive der zerstörten Verkehrseinrichtungen wird auf rund 45.000 Euro geschätzt.
Der Gesamtschaden inklusive der zerstörten Verkehrseinrichtungen wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Foto: Polizei Hildesheim


Trotz der enormen Wucht des Aufpralls konnten der 18-jährige Fahrer und sein 19-jähriger Bruder das Wrack eigenständig verlassen. Beide blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Am Mietwagen entstand jedoch Totalschaden, der Gesamtschaden inklusive der zerstörten Verkehrseinrichtungen wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Während der Bergungsarbeiten wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt, was zu Beeinträchtigungen führte.