Bardowick. Ein ICE auf der Strecke von Hamburg nach München hat eine Schnellbremsung eingeleitet, nachdem der Lokführer etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick festgestellt hat, dass die Oberleitung der Bahntrasse herunterhing. Der Vorfall ereignete sich am 1. Mai um 12:55 Uhr.
Glücklicherweise gab es unter den etwa 460 Reisenden im Zug keine Verletzten.
Die Oberleitung fiel auf das Dach des Zuges, was eine sofortige Erdung zur Vermeidung von Starkstromschlägen erforderte. Feuerwehr und Notfallmanager waren vor Ort, um die Situation zu sichern.
Die Evakuierung der Fahrgäste soll zeitnah auf der freien Strecke durch einen Umstieg in einen Ersatz-ICE erfolgen. Für den betroffenen ICE 589 wurde eine Abschlepplokomotive angefordert.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur möglichen Ursache des Vorfalls aufgenommen.
Durch die Ereignisse kam es zu einer Vollsperrung der Bahnstrecke, die Auswirkungen auf den Zugverkehr hat. Details zu Verspätungen sind derzeit noch nicht bekannt.
Schnellbremsung von ICE in Bardowick nach Oberleitungsabriss
Ein ICE auf der Strecke von Hamburg nach München hat eine Schnellbremsung eingeleitet, nachdem der Lokführer etwa 500 Meter nordwestlich des Bahnhofs Bardowick festgestellt hat, dass die Oberleitung der Bahntrasse herunterhing.
Schnellbremsung von ICE mit 460 Reisenden (Archiv) | Foto: Bundespolizei Bremen via dts Nachrichtenagentur

