Sicherheitstechnik: Gabriel zu Besuch bei der Funktel GmbH

9. Februar 2019 von
Roger Minderhout, Sigmar Gabriel und Toralf Hennicke (v. li.). Fotos: Rudolf Karliczek
Salzgitter-Bad. Am Freitag besuchte der regionale Bundestagsabgeordnete und ehemalige Wirtschafts- und Außenminister Sigmar Gabriel die Funktel GmbH. Der Hersteller von Sicherheitstechnik ist das einzige Unternehmen seiner Art, das noch alle Produktionsschritte in Deutschland fertigen lässt.

Gabriel war auf Einladung des Unternehmens gekommen, um ein neues Produkt vorgestellt zu bekommen. „Gerade in der Sicherheitsfrage merken wir wie wichtig es ist, dass nicht andere Länder wie China oder die USA unsere Unternehmen kaufen und unsere Unabhängigkeit bedrohen“, so Gabriel. „Daher brauchen wir in so sicherheitskritischen Bereichen eigene, deutsche Unternehmen. Und hier in Salzgitter haben wir eins, das sehr sehr gut ist im Bereich Behörden und Organisation der Sicherheitsdienste“, so der ehemalige Außenminister. Gabriel lobte die innovativen Ideen und versprach, das Unternehmen beim Bestreben größer zu werden zu unterstützen.

Katastrophen und Angriffe entdecken

Geschäftsführer und Mitinhaber Toralf Hennicke erklärte, dass ein Ziel des schon länger geplanten Besuches von Sigmar Gabriel sei, das Unternehmen bekannter zu machen – vor allem in der Politik. Hergestellt würden Sicherheitssysteme und Funkgeräte, die Katastrophen und Angriffe entdecken und Personen schützen sollen. Der gesamte Lebenszyklus der Geräte erfolge in Salzgitter: von der Produktion über Service und Reparatur bis zur Verschrottung. Man könne daher garantieren, dass diese abhör- und sabotagesicher seien.

Am Standort Salzgitter habe man seit 50 Jahren das nötige, gewachsene Know-how. Von den 134 Mitarbeitern arbeiteten 87 in Salzgitter, so Hennicke. Man plane das Geschäft mit den Justizvollzugsanstalten auszubauen und in die Nachbarländer zu expandieren. Die Technik sei auch für die Industrie interessant.

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