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Sirenenalarm - Hausbewohner nach Brand von Biotonne verletzt



Gifhorn

Sirenenalarm - Hausbewohner nach Brand von Biotonne verletzt

Nach Polizeiangaben hatte der Bewohner am Morgen einen Ascheeimer in die Mülltonne entleert, noch nicht erkaltete Glut habe dann wohl zu dem Brand geführt.

Noch nicht ganz erloschene Glut führte wohl zu dem Feuer in einer Biotonne, das auf die Gebäudeverkleidung übergriff.
Noch nicht ganz erloschene Glut führte wohl zu dem Feuer in einer Biotonne, das auf die Gebäudeverkleidung übergriff. Foto: FB Presse- & Öffentlichkeitsarbeit der SG Meinersen / Carsten Schaffhauser

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Gifhorn. Sirenengeheul schreckte am heutigen Samstag um 10:43 Uhr die Anwohner von Hillerse, Leiferde und Dalldorf hoch. Gemeldet war ein Brand in oder an einem Haus im Eickenröder Weg 35 in Volkse. Bei der Alarmierung war noch nicht klar, ob sich Menschen in dem Gebäude befanden und damit in Gefahr waren. Wue sich später herausstellte, sei eine Biotonne in Brand geraten. Das Feuer griff jedoch schnell auf das Haus über. Ein Hausbewohner wurde verletzt. Die Feuerwehren der Samtgemeinde Meinersen berichten in einer Pressemitteilung.



Als Erstes traf die Freiwillige Feuerwehr Dalldorf ein, kurz danach die Hillerser und Leiferder Wehren sowie der Einsatzleitwagen aus Ahnsen. Ortsbrandmeister Niko von Köckritz aus Hillerse übernahm die Einsatzleitung. „Im Garagen- und Carportbereich war es zum Brand einer Biomülltonne gekommen“, so der Einsatzleiter. Die Flammen seien schnell auf die angrenzende Verkleidung des Wohnhauses übergegriffen. „Der Anwohner konnte das Feuer bereits vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ablöschen.“ Die Feuerwehr übernahm dann die Nachsuche nach Glutnestern und musste dafür auch eine Zwischendecke öffnen. Dabei musste ein Trupp unter Atemschutz vorgehen.

Hausbewohner verletzt


Der 46-jährige Bewohner des Hauses erlitt bei seinem Löscheinsatz Verletzungen, er wurde vom Team eines Rettungswagens betreut und kam mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Gifhorner Klinikum. Darüber hinaus war auch ein Rettungswagen der Schnellen Einsatz Gruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz. Rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren zu dem Einsatz ausgerückt. Nach Polizeiangaben hatte der Bewohner am Morgen einen Ascheeimer in die Mülltonne entleert, noch nicht erkaltete Glut habe dann wohl zu dem Brand geführt.


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