Berlin. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die geplante Bafög-Reform, dringt zugleich aber auf eine elternunabhängige Förderung. SoVD-Chefin Michaela Engelmeier sagte der "Rheinischen Post", die Reform müsse nun zügig umgesetzt werden.
Zugleich erklärte sie, viele Studierende könnten nicht auf die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern zurückgreifen und seien auf ein verlässliches und existenzsicherndes Bafög angewiesen. Gerade in Metropolen und Ballungszentren verschärften hohe Mieten die Lage zusätzlich. Deshalb bleibe für den SoVD das Ziel eines elternunabhängigen Bafög entscheidend. Engelmeier sagte: "Wer Innovation und gut ausgebildeten Nachwuchs fordert, muss Bildung und bezahlbares Wohnen verlässlich finanzieren, denn ein starkes Bafög ist eine Frage von Chancengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit."
Das Bundeskabinett befasst sich am Mittwoch mit der Bafög-Reform.
SoVD fordert elternunabhängiges Bafög
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die geplante Bafög-Reform, dringt zugleich aber auf eine elternunabhängige Förderung.
Sozialverband Deutschland (SoVD) (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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