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Sporthalle Landeshuter Platz: CDU fordert Sanierung - obwohl Planungen schon laufen



Wolfenbüttel

Sporthalle Landeshuter Platz: CDU fordert Sanierung - obwohl Planungen schon laufen

Die Sanierung der Sporthalle verzögere sich derzeit laut der Stadt Wolfenbüttel vor allem durch die Lieferschwierigkeiten im Baugewerbe.

von Marvin König


Adrian Haack (CDU) und Andreas Werner (DLRG) im Stadtbad Okeraue.
Adrian Haack (CDU) und Andreas Werner (DLRG) im Stadtbad Okeraue. Foto: Adrian Haack

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Wolfenbüttel. Der CDU-Bürgermeisterkandidat Adrian Haack (CDU) nahm am gestrigen Donnerstag eine Einladung der DLRG-Ortsgruppe Wolfenbüttel an, um sich über die Arbeit des Vereins zu informieren. Dabei forderte der Bürgermeisterkandidat auch die Sanierung des Lehrschwimmbeckens am Landeshuter Platz für die Nutzung durch Vereine, um einen reibungslosen Übungsbetrieb unabhängig vom Stadtbad Okeraue zu gewährleisten. Wie die Stadt Wolfenbüttel berichtet, sei die Sporteinrichtung Landeshuter Platz derzeit gesperrt. Die Planung für die Sanierung laufe jedoch bereits. Probleme gibt es wegen der Engpässe im Baugewerbe.



Seit Kurzem kann im Stadtbad Okeraue - unter strengen Hygienebedingungen - wieder mit dem Training begonnen werden. Der Vorsitzende Andreas Werner und der Referent für Öffentlichkeitsarbeit Maximilian Rother gaben dem Bürgermeisterkandidaten am Rande des Trainings einen Überblick über das Angebot des Vereins. Für die DLRG-Ortsgruppe Wolfenbüttel ist die wirksamste Prävention gegen das Ertrinken, aus Nichtschwimmern Schwimmern zu machen. Deshalb lehrt die DLRG kontinuierlich Kindern das Schwimmen und hat eine enorme Warteliste. Durch die Ausfälle während der Pandemie warten nun noch mehr Kinder auf ihren Erstschwimmkurs.

Lehrschwimmbecken Landeshuter Platz


Besonders wichtig seien in diesem Zusammenhang die Kapazitäten der Schwimmbecken. Die CDU spreche sich klar für die Sanierung des Beckens am Landshuter Platz aus, damit der Schulungsbetrieb der Vereine nicht durch den regulären Badebetrieb im Stadtbad verhindert wird. „Ohne ehrenamtliches Engagement würde unser Gemeinwesen nicht funktionieren. Politik muss deshalb für gute Rahmenbedingungen im Ehrenamt sorgen“, so Adrian Haack. Bereits im vergangenen Jahr wurde durch die Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser (SPD) ein Förderbescheid an Bürgermeister Thomas Pink übergeben. Die Sanierung der Sporthalle wird demnach mit 856.000 Euro gefördert. Derzeit ist die Schwimmhalle gesperrt. "Die Planungen (für die Sanierung) laufen", erklärt die Stadt auf Nachfrage von regionalHeute.de. "Ein konkreter Zeitplan kann derzeit nicht mitgeteilt werden, da dieser von Faktoren, die die Stadt nicht beeinflussen kann, abhängt", heißt es von der Stadt im Hinblick auf den Materialmangel und die generelle Auslastung der Bauwirtschaft weiter.



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