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Stadtforst ist und bleibt auch Wald der Bürger



Goslar

Stadtforst ist und bleibt auch Wald der Bürger


"Wir wünschen uns einen verantwortungsvollen Umgang mit der Stadtforst". Foto: Anke Donner
"Wir wünschen uns einen verantwortungsvollen Umgang mit der Stadtforst". Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Golsar. Der Stadtforst Goslar bleibt weiterhin in der Diskussion. Zuletzt wurde ein Vorstoß von Grünen und CDU, den Wald zur Sicherung als Vermögenswert in eine Stiftung zu überführen, von SPD und FDP im Rat abgelehnt. Nun positioniert sich die CDU-Fraktion nach dem Bertriebsvergleich.




Nach dem inzwischen vorgelegten Gutachten zur betriebswirtschaftlichen Situation wurden Stimmen lauter, der Wald als größter städtischer Vermögenswert müsse mehr Erträge und damit eine höherer Rendite abwerfen.


Dies führte zuletzt auch vermehrt zu kritischen Leserbriefen und Anfragen der Goslarer Bürger.

„Wir nehmen die Sorgen der Bürger sehr ernst“ reagiert Sabine Rieckhoff aus der CDU Stadtratsfraktion in einer Stellungnahme auf die Leserbriefe, „auch wir wünschen uns einen verantwortungsvollen Umgang mit der Stadtforst“.

Die CDU verweist in diesem Zusammenhang auf das für den Stadtforst gültige Leitbild. Danach ist vorgegeben, den Vermögenswert zu erhalten und den Forstbetrieb wirtschaftlich zu führen.



„Natürlich ist die Ressource Holz ein wichtiger Rohstoff und sollte auch für wirtschaftliche Zwecke verwendet werden“, führt Ralf-Peter Jordan weiter aus. “Aber es geht vorrangig um die Erwirtschaftung eines Deckungsbeitrages und weniger um Gewinne“ so Jordan.

„Der Betrieb ist zwar nach erwerbswirtschaftlichen Grundsätzen zu führen, aber die Holzproduktion hat auch Grenzen“ ergänzt Ralph Bogisch und verweist ebenfalls auf das Leitbild und die darin definierten Gemeinwohlfunktionen. „Der Stadtforst ist neben Forstbetrieb eben auch dem Gemeinwohl, verpflichtet“, erinnert Bogisch und betont: „Der Stadtforst ist und bleibt auch der Wald der Bürger und Gäste!“

Deutlich sind die Förderung der Erholungsfunktion, der Landschaftsschutz und die Verbesserung der Waldinfrastruktur als Zielsetzung für den Stadtforstbetrieb festgeschrieben. „Damit sollte sich doch manche Diskussion relativieren“ fügt Bogisch hinzu.

“Aus unserer Sicht ist der Wald kein Renditeobjekt, sondern dient dem Gemeinwohl, vor allem der Erholung.“ so Rieckhoff abschließend.

Die CDU Fraktion wird sich weiter dafür einsetzen, dass das Verhältnis von Wirtschaftlichkeit zu Nachhaltigkeit und Gemeinnutzen im richtigen Verhältnis bleibt.


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