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Tafel macht Schule: „Jeder Ranzen wird individuell gefüllt“



Wolfenbüttel

Tafel macht Schule: „Jeder Ranzen wird individuell gefüllt“


Die Tafelmitarbeiterinnen Susanne Smyczek (hinten von links), Juliane Liersch, Ursula Pflug und Denise Smyczek überreichen den ersten vier Kindern ihre neuen Schulutensilien. Foto: DRK
Die Tafelmitarbeiterinnen Susanne Smyczek (hinten von links), Juliane Liersch, Ursula Pflug und Denise Smyczek überreichen den ersten vier Kindern ihre neuen Schulutensilien. Foto: DRK Foto: DRK

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Wolfenbüttel. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, das Verteilen der Utensilien hat begonnen: Bereits zum zehnten Mal findet die Aktion „Tafel macht Schule“ statt, mit der Kindern aus bedürftigen Familien im Grundschulalter geholfen wird.



Da Schulsachen teuer sind und sich viele Tafelkunden diese nicht leisten können, sind die Sachspenden vieler Menschen eine willkommene Hilfe zum Schulbeginn. 16 Erst-, 24 Zweit-, 9 Dritt- und 20 Viertklässler, insgesamt also 69 Schüler, profitieren in diesem Jahr von der Unterstützung. „Die Zahl hängt davon ab, wie viele Kunden sich bei uns melden und einen Zettel ausfüllen, um einen Ranzen zu beantragen“, sagt Tafel-Mitarbeiterin Susanne Smyczek. Im Durchschnitt seien es in den zehn Jahren jeweils 50 Kinder gewesen, erklärt Juliane Liersch, stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums des Kreisverbands des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wolfenbüttel.

„Jeder Ranzen wird bis auf die Schulbücher mit Pinseln, Tuschkästen, Heften und Etuis individuell gefüllt, weil die Schulen ganz genaue Vorgaben haben“, betont die stellvertretende Vorsitzende und ehrenamtliche Leiterin des Tafelshops am Alten Tore. „Neben den Sachspenden haben wir Geldspenden, zum Beispiel aus unserer Tombola oder dem Strickkreis, genutzt, um „Tafel macht Schule“ zu verwirklichen und gerade den Erstklässlern eine neuwertige Ausstattung zu ermöglichen“, so Liersch.

Die angehenden Erstklässler haben laut Smyczek Vorrang, weil für diese die Anschaffungskosten am höchsten seien: „Sie werden von uns komplett ausgestattet. Was wir dann noch über haben an Heften, Blöcken, Stiften und Mappen, erhalten die Zweit-, Dritt- und Viertklässler.“ Ein ausdrückliches Lob erhält Smyczek von der Tafelleiterin: „Sie hat alles im Blick und viele Stunden in die Einkäufe und das Packen investiert.“ Auch ihre Tochter Denise Smyczek und Ursula Pflug halfen bei der Durchführung des Projektes.


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