Region. Die IG Metall bittet die Verantwortlichen des Volkswagenkonzerns an den Tisch. Am kommenden Mittwoch geht es in Hannover darum, die Einhaltung der im Tarifabschluss vom 20. Dezember 2024 vereinbarten Zukunftszusagen zu überprüfen. Es handelt sich diesmal also nicht um Verhandlungen, sondern um ein vertraglich geregeltes Überprüfungsgespräch, das die Gewerkschaft vor wenigen Wochen vom VW-Vorstand eingefordert hatte, wie regionalHeute.de berichtete.
Auch die IG Metall betont jetzt in der Terminankündigung noch einmal: "Bei dem Termin handelt es sich nicht um eine Tarifverhandlung, sondern um ein Überprüfungsgespräch." Der Tarifabschluss aus 2024 werde demnach nicht nachverhandelt und auch die Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 sei unkündbar. In dem Gespräch geht es um die Überprüfung der im Tarifabschluss von 2024 vereinbarten Investitions- und Produktzusagen.
Getroffene Vereinbarungen sollen bestehen bleiben
IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer des VW-Haustarifvertrags Thorsten Gröger erklärt: „Bei dem von uns eingeforderten Überprüfungsgespräch mit Volkswagen geht es nicht um eine neue Tarifrunde und erst recht nicht darum, den Tarifabschluss von 2024 nachträglich neu zu justieren. Wir werden auf die Einhaltung der Vereinbarung bestehen und deutlich machen, welchen erheblichen Beitrag die Beschäftigten geleistet haben und täglich leisten – und welche Verantwortung daraus für Volkswagen erwächst. Der Vorstand sollte wissen: Wer die Belastbarkeit getroffener Vereinbarungen auf die Probe stellt, spielt mit dem Feuer!“

