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Unwetter und Platzregen führen zu überschwemmten Straßen

Einige Keller sind vollgelaufen. Auch die Oberschule war davon betroffen.

von Julia Seidel


Die Feuerwehr war am gestrige Samstag in Weyhausen im Einsatz. Foto: aktuell24

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14.06.2020

Weyhausen. Am gestrigen Samstagabend kam es in Weyhausen durch ein Unwetter zu einer Überflutung der Straßen. Mehrere Minuten lang hatte es starken Platzregen gegeben. Doch nicht nur die Straßen standen unter Wasser, auch Keller liefen voll, wie die Feuerwehr vor Ort berichtet.



So habe das Wasser teilweise hüfthoch in den Straßen gestanden. Auch die Oberschule sei betroffen gewesen. Hier ist das Wasser ebenfalls in den Keller gelaufen. Betroffen gewesen waren auch der Edeka-Markt sowie das Klärwerk. Letzteres müsse nun die großen Wassermengen abarbeiten.

Aktualisiert



Wie die Feuerwehr nun in einer Pressemitteilung berichtet, sei das Unwetter kurz nach 17:30 Uhr über den Kreis Gifhorn hereingebrochen und habe auch im Boldecker Land für starke Überschwemmungen gesorgt. Obwohl der Einsatzschwerpunkt im Ort Weyhausen gelegen habe, seien auch die Orte Osloß und Tappenbeck betroffen gewesen.

Um 17:50 Uhr seien der Leitstelle die ersten vollgelaufenen Keller im Bereich des Boldecker Land gemeldet worden. Um 18:33 Uhr sei Vollalarm für das gesamte Boldecker Land ausgelöst worden. Es wären Barwedel, Jembke und Bokensdorf nach Weyhausen beordert worden. Auch wären Einsatzkräfte aus anderen Gemeinden, wie unter anderem der Samtgemeinde Brome, Isenbüttel, die Schnelle Einsatzgruppe des DRK aus Gifhorn, die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe, der LSW und die Polizei, zum Einsatz hinzugezogen worden. Insgesamt wären 177 Einsatzkräfte bei dieser Schadenslage eingebunden gewesen.

Bei den Schadenstellen in Weyhausen wären die Wolfsburger Straße sowie der Bereich um den Försterkamp besonders betroffen gewesen. Insgesamt wären an diesem Abend 87 einzelne Einsatzstellen im Boldecker Land abzuarbeiten gewesen. Die letzten Kräfte hätten den Gesamteinsatz um 3 Uhr verlassen können.

Laut Gemeindebrandmeister Karsten Teitge sei die Zusammenarbeit der Kräfte reibungslos verlaufen und die Einsätze konnten ohne größere Schwierigkeiten abgearbeitet werden. Es habe sich ebenso gezeigt das die Intensive Nachbereitung des Einsatzes von 2017 Fürchte getragen habe. So hätten die nach dem letzten Starkregen angeschafften Pumpen und die Schulung der Einsatzkräfte auf ein solches Schadensereignis dazu beigetragen, dass dieses Lage effektiv abgearbeitet werden konnte.


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