Rauchentwicklung im Keller: Feuer greift auf Holzpolter über

Dichte Rauchschwaden waren bereits aus größerer Entfernung sichtbar. Die Feuerwehr ging unter schwerem Atemschutz vor.

Es waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort.
Es waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. | Foto: David Khorshidi / Kreisfeuerwehr Gifhorn

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Vordorf. Zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Rosengarten in Vordorf wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Papenteich am heutigen Dienstagvormittag alarmiert. Über den Einsatz berichtet die Kreisfeuerwehr Gifhorn in einer Pressemeldung.



Um 10:10 Uhr löste die Leitstelle das Stichwort „B2 – Feuer/Rauchentwicklung“ aus. Das Feuer hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte von einem Kellerraum über einen Kellerschacht auf einen neben dem Gebäude gelagerten Holzpolter ausgebreitet. Alarmiert wurden der Zug 1 der Samtgemeinde Papenteich mit den Feuerwehren Meine, Vordorf und Rethen sowie die Feuerwehr Rötgesbüttel. Im weiteren Einsatzverlauf wurde zusätzlich die Atemschutz- und Hygienekomponente aus Adenbüttel und Lagesbüttel zur Einsatzstelle entsandt.

Arbeiten im Keller


Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Bewohner zuvor Arbeiten im Keller durchgeführt. Nachdem er den Keller verlassen hatte, bemerkte er wenige Minuten später eine Rauchentwicklung. Der Mann verließ umgehend das Gebäude und setzte den Notruf ab. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr befanden sich alle Personen in Sicherheit außerhalb des Hauses.

Außerhalb des Hauses wurde ein Holzstapel gelöscht.
Außerhalb des Hauses wurde ein Holzstapel gelöscht. Foto: David Khorshidi / Kreisfeuerwehr Gifhorn


„Bereits auf der Anfahrt haben sich die Feuerwehrkameraden mit schwerem Atemschutz ausgerüstet. Dichte Rauchschwaden waren bereits aus größerer Entfernung sichtbar“, berichtete Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Christian Schnelle. Nach einer ersten Lageerkundung ließ die Einsatzleitung eine Wasserversorgung aufbauen. Zeitgleich gingen Atemschutztrupps der Feuerwehr Vordorf sowie der inzwischen eingetroffenen Feuerwehr Meine zur Brandbekämpfung in den Keller vor.

Trupps unter schwerem Atemschutz


Das Feuer beschränkte sich auf einen Kellerraum und konnte durch das koordinierte Vorgehen der eingesetzten Trupps zügig bekämpft werden. Insgesamt gingen vier Trupps unter schwerem Atemschutz vor.

Besonders positiv bewertete der Einsatzleiter das Verhalten des Bewohners: „Der Bewohner hatte sich bereits vor unserem Eintreffen aus dem Haus begeben. Ein Lob an ihn: Er hat korrekt gehandelt und alle Türen geschlossen. Dadurch konnten sich Feuer und Rauch nicht so schnell im Gebäude ausbreiten.“

„Feuer unter Kontrolle“


Um 10:45 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“. Anschließend führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten, Kontrollen der betroffenen Bereiche sowie Lüftungsmaßnahmen durch. Der Einsatz konnte gegen 13:30 Uhr beendet werden.

Während der Löschmaßnahmen stand ein Rettungswagen zur Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte bereit. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren 56 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.

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