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Verdi: AFD unterwegs im Kampf gegen Kunst und Kultur


ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller,  Foto: Sina Rühland
ver.di-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller, Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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10.12.2016

Braunschweig. Nachdem die SPD Kritik an den Haushaltplänen der AFD meldete sich am Freitag auf Verdi zur Wort und kritisiert die Pläne scharf.



Das Statement der Gewerkschaft lesen Sie im Folgenden ungekürzt und unkommentiert.
Erst wenige Wochen ist die AfD im Rat der Stadt Braunschweig vertreten, aber schon bei den Haushaltsberatungen zeigt sie, was man von ihr zu erwarten hat: Die AfD fordert die Streichung der Zuschüsse u.a. für die Brunsviga, für den Kunstverein, die Jugendkunstschule, das Internationale Filmfest, das LOT-Theater, die Gedenkstätte für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, die DRK-Kaufbar, für die AWO, die Diakonie, die Caritas, das DRK, Erziehungsberatungsstelle BEJ, den Dachverband der Kitas der Elterninitiativen, die Jugendkunstschule buntich und und und… Sebastian Wertmüller, ver.di-Geschäftsführer: „Das ist ein Programm zur Zerstörung beachtlicher Teile des sozialen, kulturellen, pädagogischen und gesellschaftlichen Lebens in unserer Stadt. Das ist ein Programm gegen die Arbeitsplätze in diesen Einrichtungen und Verbänden.“ Wer bisher nicht wissen wollte, dass Rechtspopulisten nicht die Vertreter ‚besorgter Bürger‘ sind, sondern gegen das gesamte Gemeinwesen kämpfen, wisse jetzt mehr.

Wertmüller betont, dass man bei ver.di großes Vertrauen in die übergroße Mehrheit im Rat habe. Dennoch habe man Sorge, dass mit derartigen Kahlschlagsinitiativen Stimmung gemacht werden solle gegen alles, was nach Kultur, Sozialpolitik, Kunst und Erziehung klinge. Wertmüller: „Für ver.di ist klar, wir stehen zu unseren Kolleginnen und Kollegen in den benannten Einrichtungen und zu ihrer Arbeit. Vorschläge wie die die AfD bestärken uns in unseren Vorstellungen von einer sozial gerechten Stadt mit Kultur und Bildung für alle – auch für Menschen mit wenig Geld.“

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