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Verfolgungsjagd: Fluchtfahrer nach Überschlag schwer verletzt



Wolfsburg

Verfolgungsjagd: Fluchtfahrer nach Überschlag schwer verletzt


Anstatt den deutlichen Haltezeichen zu folgen, gab der Hannoveraner jedoch Gas und setzte seine Fahrt fort. Symbolfoto: Alexander Panknin
Anstatt den deutlichen Haltezeichen zu folgen, gab der Hannoveraner jedoch Gas und setzte seine Fahrt fort. Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Wolfsburg. Am späten Mittwochabend wurde ein 21 Jahre alter Peugeot-Fahrer aus Hannover bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 14 bei Süpplingenburg schwer verletzt. Der 21-Jährige missachtete zuvor in Mariental Haltezeichen zu einer Verkehrskontrolle und flüchtete über die Autobahn 2. Das teilt die Polizei Wolfsburg mit.



Schließlich kam der Fahrer von der Fahrbahn ab. Sein Peugeot 106 blieb nach einem Überschlag auf dem Dach liegen. Schwer verletzt wurde der 21-Jährige ins Helmstedter Klinikum transportiert.

Den Ermittlungen sollte der 21-Jährige zunächst um 23.15 Uhr routinemäßig einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, als er in Mariental einer Zivilstreife entgegenkam. Anstatt den deutlichen Haltezeichen zu folgen, gab der Hannoveraner jedoch Gas und setzte seine Fahrt fort. Die Streifenbesatzung folgte daraufhin dem Fahrer mit Blaulicht und Martinshorn. Über die Bundesstraße 244 steuerte der 21-Jährige sein Fahrzeug auf die Autobahn 2 in Richtung Hannover. Als ein Versuch, den Flüchtigen zu überholen, fehlschlug, weil der 21-Jährige die Beamten abgedrängte, verfolgten die Polizisten den Fahrer in sicherer Entfernung.


Verfolgung endet nach Crash


An der Anschlussstelle Rennau verließ der 21-Jährige die Autobahn und fuhr weiter mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Süpplingenburg. Kurz vor der Ortschaft kam er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Graben auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, musste durch die Heckklappe geborgen werden und zur Intensivstation der Heliosklinik in Helmstedt transportiert. Es besteht keine Lebensgefahr.

Da die Beamten im Fahrzeugwrack Alkoholgeruch wahrnahmen, wurde dem 21-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Die weiteren Ermittlungen müssen zeigen, ob der Fahrer einen Führerschein besitzt. Strafrechtlich muss sich der Hannoveraner bisher wegen Straßenverkehrsgefährdung rechtfertigen. Die Ermittlungen dauern an.


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