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„Verstörend und erschreckend“ – Bündnis gegen Rechts kritisiert Einsatz von Polizeihunden und Pfefferspray

In Videos sei festgehalten worden, wie massiv die Polizei gegen die Demonstranten vorgegangen sei.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Werner Heise

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14.09.2020

Braunschweig. Immer mehr Videomaterial und zahlreiche Zeugenaussagen dokumentieren den Einsatz von Polizeihunden und den massiven Einsatz von Pfefferspray gegen friedliche Demonstrierende und Blockierer im Rahmen der Proteste gegen den AfD-Parteitag am vergangenen Samstag in Braunschweig. Im Bereich der Emsstraße kam es mehrfach zu Protestaktionen und auch zu Blockaden auf den Anreisewegen der Delegierten der AfD. Dabei wurde, wie in mehreren Videos festgehalten ist, massiv mit Pfefferspray gegen Demonstrierende vorgegangen. Außerdem wurden die Demonstrierenden mit Polizeihunden bedrängt, zum Teil haben diese Demonstrierende angesprungen. Dies berichtet das Bündnis gegen Rechts in einer Pressemitteilung.


„Die Bilder und die Zeugenaussagen sind erschreckend und verstörend. Während sich Demonstrierende ausweislich von Bildmaterial und Zeugenaussagen friedlich verhalten, gehen Polizeikräfte mit Hunden und Reizgas vor,“ so Sebastian Wertmüller für das Bündnis.

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