VW-Krisengespräch in Hannover: "Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen!"

Wolfsburg Oberbürgermeister appelliert auch an die Politik auf Bundesebene, die Rahmenbedingungen für due Autoindustrie zu verbessern.

Volkswagen (Symbolbild).
Volkswagen (Symbolbild). | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Wolfsburg. Stellenabbau, Werksschließungen: Rund um den Volkswagen-Konzern kehrt seit Wochen keine Ruhe ein. Nun hatte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies Vertreter der niedersächsischen VW-Standorte zu einem gemeinsamen Austausch zu sich nach Hannover eingeladen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuelle Situation bei Volkswagen, die Zukunft der Automobilindustrie in Niedersachsen sowie die Sicherung von Arbeitsplätzen und industrieller Wertschöpfung, wie die Wolfsburger Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung erklärt.



Für die Stadt an der Aller, die den Stammsitz des Konzerns seit jeher beherbergt, war Oberbürgermeister Dennis Weilmann heute in die Landeshauptstadt gereist. Sein Fazit fällt zunächst positiv aus. „Es war heute ein guter, wertvoller Austausch zwischen dem Ministerpräsidenten und den Oberbürgermeistern und Landräten der Volkswagen-Standorte", erklärt Weilmann.

Weilmann will um jeden VW-Arbeitsplatz kämpfen


Das gemeinsame Ziel sei es, Industriearbeitsplätze in Deutschland und Niedersachsen zu erhalten. "Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen", kündigt Weilmann an. Er formulierte seine Erwartung, dass "Volkswagen weiterhin klar zum Standort Wolfsburg und zum Standort Niedersachsen steht. Ich erwarte aber auch, dass auf Bundes- und Landesebene die Rahmenbedingungen verbessert werden, damit Fahrzeuge in Deutschland auch wettbewerbsfähig entwickelt und produziert werden können."

Die Verunsicherung müsse ein Ende haben, fordert Weilmann weiter. "Volkswagen ist für unsere Region weit mehr als ein Unternehmen – der Konzern steht für sichere Arbeitsplätze, Wohlstand und Zukunftsperspektiven. Deshalb erwarte ich von allen Verantwortlichen, dass sie jetzt schnell für Klarheit sorgen und gemeinsam einen verlässlichen Weg aufzeigen, wie Volkswagen auch künftig der starke Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor unserer Region bleibt.“