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Warnstreiks in der Region - Arbeitnehmer kämpfen für mehr Geld



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Warnstreiks in der Region - Arbeitnehmer kämpfen für mehr Geld

Betroffen von den Streiks ist neben dem ÖPNV auch der Öffentliche Dienst. ver.di kündigt weitere Streiks an, sollten sich die Arbeitgeber nicht verhandlungsbereit zeigen.

von Julia Fricke


Am heutigen Dienstag fanden mehrere Streiks statt. Foto: Ann-Kathrin Weusthoff / Video: regionalHeute.de/Ann-Kathrin Weutshoff

Region. Am heutigen Dienstag steht der ÖPNV still. So wurden zirka 6.000 Beschäftigte in Hannover, Bremen, Braunschweig, Wolfsburg, Goslar, und Osnabrück dazu von der Gewerkschaft ver.di dazu aufgerufen ihre Arbeit niederzulegen. In einem bundesweiten Rahmentarifvertrag soll die Ungleichbehandlung in den Bundesländern beendet werden. Bisher hatte man sich von der Arbeitgeberseite aus nicht verhandlungsbereit gezeigt. Und auch in Salzgitter kam es am heutigen Tage zu Streiks im Öffentlichen Dienst.



Um Präsenz zu zeigen, wurden in Braunschweig am Busbetriebshof sowie am Tramdepot zwei Streiklokale eingerichtet. Hier konnten die Teilnehmer für ihre Forderungen einstehen, denn bisher hatten sich die Arbeitgeber nicht Gesprächsbereit gezeigt. Als "Anschlag auf die Allgemeinheit" seien die Streiks von ihnen bezeichnet worden, wie Orhan Sat, Gewerkschaftssekretär von ver.di gegenüber regionalHeute.de berichtet. Sollten auch in Zukunft keine Gespräche stattfinden, würden auch weitere Streiks stattfinden.

Streiks im Öffentlichen Dienst




Auch in Salzgitter hätten am heutigen Dienstag rund 300 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes gestreikt. In einer Menschenkette seien sie vom Rathaus bis hin zur WEVG gezogen, wie ver.di in einer Pressemitteilung berichtet. Darunter seien Beschäftigte der Stadtverwaltung, des Eigenbetriebs 85 (Reinigung), der Städtischen Regiebetriebe (SRB), der WEVG, des JobCenter und der ASG gewesen. 4,8 Prozent mehr Geld beziehungsweise mindestens 150 Euro mehr im Monat werden hier gefordert. Auch hier habe man in inzwischen zwei Verhandlungsrunden null Angebot bekommen, wie ver-di-Gewekschaftssekretärin Corinna Jahr berichtet. "Viele Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes halten in den Zeiten der Pandemie die Versorgung aufrecht, da kann es nicht sein, dass sie leer ausgehen. Wenn die Arbeitgeber versuchen die Pandemie für Sparrunden zulasten der Beschäftigten zu nutzen, bleibt nichts Anderes als laut zu werden.“


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