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Waschküche in Brand geraten: Einfamilienhaus unbewohnbar



Helmstedt

Waschküche in Brand geraten: Einfamilienhaus unbewohnbar

von Julia Seidel


Die Feuerwehr war mit drei Löschzügen im Einsatz. Fotos: Aktuell 24
Die Feuerwehr war mit drei Löschzügen im Einsatz. Fotos: Aktuell 24 Foto: aktuell24

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Königslutter. Am Dienstagvormittag ist es in Königslutter Ochensdorf in der Neulandstraße zu einem Feuer in einem Einfamilienhaus gekommen. Alle Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen.



Das Feuer brach in der Waschküche des Einfamilienhauses aus. Grund hierfür war vermutlich eine Waschmaschine oder ein Trockner. Nachdem der Brand von der Bewohnerin entdeckt wurde, habe diese das Haus verlassen, um in der benachbarten Tischlerei um Hilfe zu bitten. Ein dort anwesender Feuerwehrmann und späterer Einsatzleiter, habe sofort erste Maßnahmen getroffen und die Feuerwehr gerufen. Außerdem sorgte er dafür, dass alle weiteren Bewohner das Haus verlassen konnten.

So konnten der Sohn der Bewohnerin, der im oberen Stockwerk geschlafen hatte sowie der Ehemann, der nicht mehr gut zu Fußist, aus dem Haus gerettet werden. Die Feuerwehr war mit drei Löschzügen im Einsatz und konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand. Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Es wird von einem hohen Sachschaden ausgegangen.



Aktualisiert:

Wie die Kreisfeuerwehr Helmstedt berichtet schlugen die Flammenbeim Eintreffen der Feuerwehr bereits aus dem Fenster. Die Bewohnerin teilte in der Hektik mit, dass sich noch eine weitere Person im Obergeschoss des Hauses befinden sollte. Ein weiterer aufmerksamer Nachbar hatte sofort mittels einer privaten Leiter vor eintreffen der Feuerwehr die Rettung der Person vorgenommen, da der Fluchtweg im Treppenhaus komplett angeschnitten war.

Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz



Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz und C-Rohren eingesetzt. Im weiteren Verlauf mussten die Decken komplett geöffnet und mittels Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht werden. In beiden Etagen mussten Hochdruckbelüfter eingesetzt werden, um das gesamte Haus quer zu belüften. Nachzirkazwei Stunden konnte "Feuer Aus" gemeldet werden.

Im Einsatz waren mehrere Löschzüge mit insgesamt 55 Kräften vor Ort. Ein älterer Bewohner des Hauses musste kurzfristig vom Rettungsdienst ambulant behandelt werden. Die gerettete Person hatte aber keine Verletzungen erlitten.

"Durch das schnelle und umsichtige Handeln aller Betroffener konnte hier sicherlich Schlimmeres verhindert werden", so die Feuerwehr. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben. Das Haus ist komplett unbewohnbar, aber die Unterstützung für die betroffene Familie ist vor Ort durch Angehörige und der Dorfgemeinschaft sichergestellt.

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