Rom. Wegen der Migrantenkrise in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta hat Italien seine See- und Luftgrenzen zu Spanien geschlossen und damit das Schengen-Abkommen vorübergehend ausgesetzt. Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf das italienische Innenministerium.
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und ihre Regierung hatten bereits am Donnerstagabend ihre politische Unterstützung für diesen Schritt signalisiert. Zehntausende Migranten waren zuvor in Ceuta angekommen. Nach spanischen Angaben soll aber auch ein größerer Teil davon bereits wieder nach Marokko zurückgekehrt sein.
Die Entscheidung der Italiener wurde dem Bericht zufolge am Freitagmorgen formell während einer Sitzung im Innenministerium unter Leitung von Innenminister Matteo Piantedosi bestätigt. Grundlage dafür waren Einschätzungen des italienischen Ausschusses für Migrationsanalyse und Grenzsicherheit.
Wegen Ceuta-Krise: Italien setzt Schengen-Abkommen mit Spanien aus
Wegen der Migrantenkrise in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta hat Italien seine See- und Luftgrenzen zu Spanien geschlossen und damit das Schengen-Abkommen vorübergehend ausgesetzt.
Massenandrang an der Grenze zu Ceuta am 31.07.2026 | Foto: Marcos Moreno/AA/Abaca/ddp via dts Nachrichtenagentur
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