Wolfenbüttel. Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Wolfenbüttel hat die unabhängige und überparteiliche Wählerliste "Aktiv für Groß Stöckheim" zur Ortsratswahl zugelassen. Die notwendigen Unterstützungsunterschriften zur Zulassung der Wahl wurden damit erreicht. Das zeigt bereits jetzt eine breite Unterstützung im Ort. Damit tritt am 13. September erstmals ein gemeinsames Bündnis von engagierten Bürgern in Groß Stöckheim an, heißt es in einer Pressemitteilung der Liste.
Der Name "Aktiv für Groß Stöckheim" sei kein Zufall. Die zwölf Kandidaten der unabhängigen Wählerliste sind seit vielen Jahren ganz unterschiedlich im Ort engagiert. Gewachsen sei die Idee einer gemeinsamen Liste für Groß Stöckheim in den letzten Monaten. "Die Arbeit im Ortsrat in den vergangenen Jahren war davon geprägt, dass wir an Groß Stöckheim interessiert sind und nicht an Parteigrenzen", sagt Björn Försterling, der seit 2021 dem Ortsrat angehört.
Jubiläumsjahr bringt Akteure in Groß Stöckheim zusammen
Beigetragen habe zudem das Jubiläumsjahr. Groß Stöckheim feiert in diesem Jahr sein 975-jähriges Bestehen und es wurden mit weiteren Akteuren viele Aktivitäten entfaltet: Maifest, Bürgerbrunch, Jubiläum der Feuerwehr und Sommerfest. "Das hat die Vereine im Ort zusammengebracht. Und damit war klar: Gemeinsam können wir mehr erreichen für Groß Stöckheim", so Försterling.
Ziel der Initiative sei es, die Anliegen der Bürger mit Nachdruck zu vertreten und sich für konkrete Verbesserungen vor Ort einzusetzen. "Die überparteiliche Zusammensetzung unseres Bündnisses zeigt, hier geht es um Groß Stöckheim und um die Betonung der Gemeinsamkeiten", so Försterling, der gemeinsam mit Heidemarie Brackmann die Liste anführt. Die Liste bringt nicht nur Kandidaten mit unterschiedlichen parteilichen Hintergründen zusammen, sondern auch unabhängige Kandidaten, erfahrene Ortsratsmitglieder und neue Gesichter.
Im Mittelpunkt stünden dabei zahlreiche Themen, die für die Zukunft Groß Stöckheims von besonderer Bedeutung seien. Dazu gehören ein wirksamer Hochwasserschutz, der auch den Ortsteil nachhaltig schützt, mehr Verkehrssicherheit sowie die Entschärfung bekannter Unfallschwerpunkte. Ebenso setzt sich die Liste für den Erhalt von Kindergarten und Grundschule ein. Weitere Schwerpunkte seien die Schaffung eines direkten Fuß- und Radwegs in die Innenstadt, zusätzliche Parkflächen für die Feuerwehr sowie eine Signalanlage für die sichere Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge. Auch die Erneuerung der Schäferbrücke, die Aufwertung des Wäldchens zwischen Rübenkamp und Roggenkamp und die Modernisierung der Spielplätze stehen auf der Agenda.

