Wetterbericht für Niedersachsen und Bremen (17.07.2026)

Norddeutschland gerät am Freitag in den Einflussbereich eines Gewittertiefs, das langsam zur Ostsee zieht.

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Windräder (Archiv)
Windräder (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Niedersachsen. Norddeutschland gerät am Freitag in den Einflussbereich eines Gewittertiefs, das langsam zur Ostsee zieht. Dabei ist eine schwül-warme Luftmasse wirksam, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.


Rückseitig dieses Tiefs strömt am Wochenende mit einer zunehmend lebhaften Nordwestströmung kühlere Meeresluft in den Vorhersagebereich. Am Freitag sind zunächst einzelne Gewitter mit Gefahr von Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in einer Stunde, Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h sowie Hagel zu erwarten. Am Freitagnachmittag nehmen die Gewitter zu, teils mit erhöhtem Unwetterpotential durch heftigen Starkregen mit Mengen bis 40 l/qm binnen kurzer Zeit, (schweren) Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h sowie Hagel mit Korngrößen um 2 cm.

Der Schwerpunkt für kräftige Entwicklungen liegt in der Osthälfte. In der Nacht zum Samstag ziehen die Gewitter ostwärts ab. Ab der Nacht zum Samstag wird an der Nordseeküste eine Windzunahme aus Nordwest erwartet.

Dort sind zunächst Windböen um 55 km/h, im Tagesverlauf auch stürmische Böen bis 70 km/h möglich. Vom Vormittag bis zum Abend weiten sich die Windböen auch auf das angrenzende Binnenland aus.

Am Samstag wird es deutlich kühler mit Höchsttemperaturen von 19 bis 23 Grad und einem mäßigen bis frischen Wind, der an der See stürmisch weht.

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