Wittinger übernimmt für Wolters - Neues Personal schon eingestellt

Mit dem Aus des Produktionsstandortes in Braunschweig war auch die Zukunft zweier Biermarken offen, die im Auftrag von Wolters hergestellt wurden.

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Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Alexander Panknin

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Braunschweig/Wittingen. Der Schock in Braunschweig sitzt immer noch tief. Am Montag wurde bekannt, dass das traditionsreiche Hofbrauhaus Wolters kurz vor seinem 400. Geburtstag zum Ende des Jahres den Betrieb einstellt. Während es noch vereinzelte Versuche gibt, den Standort oder wenigstens die Marke zu retten, ist eine Frage bereits geklärt: die Zukunft der Biermarken Hemelinger und Weserländer.



Über zehn Jahre lang wurden Weserländer und Hemelinger für die Getränke Ahlers GmbH mit Sitz im Landkreis Verden als Auftragsproduktion im Lohnbrauverfahren bei Wolters in Braunschweig hergestellt. Bereits zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Wolters-Insolvenz hat man sich offenbar Gedanken über die Zukunft gemacht und jetzt eine Lösung gefunden. Und die liegt auch in unserer Region.

Wittinger übernimmt


"Ich kann bestätigen, dass wir im Laufe des Oktobers die Produktion von Hemelinger und Weserländer in der Privatbrauerei Wittingen GmbH beginnen werden", teilt Wittinger-Geschäftsführer Christian Schulz-Hausbrandt auf Anfrage von regionalHeute.de mit. Das hat auch Auswirkungen auf die Brauerei im Landkreis Gifhorn.

Mengen werden nicht genannt


Zwar dürfe man keine Auskunft über die Mengen geben, die künftig für Hemelinger und Weserländer in Wittingen gebraut werden, da die Marken im Eigentum von Getränke Ahlers stünden. Doch eine Folge ist klar: "Für den Auftrag haben wir bereits Personal eingestellt und suchen noch weitere Verstärkung", so Schulz-Hausbrandt abschließend.