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Woche der Wiederbelebung: Reanimations-Marathon im Schloss

von Anke Donner


Foto: Anke Donner)

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26.09.2014


Wolfenbüttel. Zum Abschluss der Woche der Wiederbelebung (WolfenbüttelHeute.de berichtete) besuchten DRK und Notärzte das Gymnasium im Schloss. Hier führten die Schüler einen Vormittag lang einen Reanimations-Marathon durch.

Seit 7.40 Uhr am Morgen wurde Dummy Klaus ununterbrochen mit einer Herzdruckmassage wiederbelebt. "Bisher gab es nicht eine Unterbrechung", freut sich Schulsanitätsleiter Jörn Giffhorn.


Vor dem Marathon gab es eine Einführung von Schulsanitätsleiter Jörn Giffhorn. Foto: Anke Donner)



Nach einer kurzen Einführung durch Jörn Giffhorn lernten die Schüler an einem Dummy die Technik der Herzdruckmassage. Dann soll jeder für 30 bis 40 Sekunden den Dummy reanimieren. Dann hat der nächste übernommen. Und das alles unter den wachsamen Augen von Melanie Niestrop, Ausbildungsleiterin beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Wolfenbüttel und Notarzt Jörg Mardner.

An dem Aktionstag nahmen rund 300 Schüler des Gymnasiums teil. Das Ziel: Den jungen Menschen sollte die Herzdruckmassage näher gebracht werden. "Eine reine Herzdruckmassage ohne Mund-zu-Mund-Beatmung durchzuführen, ist immer noch besser, als gar nichts zu tun", so Giffhorn.

"Genau", bestätigt Melanie Niestrop. "Wichtig ist doch, dass im Notfall vor Ort überhaupt etwas getan wird, um Leben zu retten."

Das Interesse bei den Schülern war sehr groß und alle wollten gerne mitmachen. "Es fiel uns also nicht besonders schwer, die Schüler zu motivieren", schließt Jörn Giffhorn.

Fazit nach einer Woche der Wiederbelebung


Für Melanie Nietrop und ihre Kollegen vom DRK und des Klinikums geht eine anstrengende, aber auch lehrreiche Woche zu Ende. Denn auch die ehrenamtlichen Retter, Notärzte und Mitarbeiter beider Einrichtungen haben dazu gelernt. "Ich nehme für mich als Fazit mit, dass wir auch weiterhin besonders in der Kinder-und Jugendarbeit viel tun wollen und müssen. Wir sind zwar mit vielen Projekten und Aktionen in den Kindergärten und Schuen unterwegs, dennoch möchte ich dieses Feld weiter ausbauen. Je früher wir anfangen, desto bessere Schulsanitäter wird es an den Schulen geben", so Melanie Niestrop.


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