CDU Schladen reiste nach Bamberg


Die CDU Schalden fuhr nach Bamberg. Die Reisegruppe vor dem Portal des Bayreuther Festspielhauses – Am Grab von Papst Clemens II. im Bamberger DomFotos: Heldt
Die CDU Schalden fuhr nach Bamberg. Die Reisegruppe vor dem Portal des Bayreuther Festspielhauses – Am Grab von Papst Clemens II. im Bamberger DomFotos: Heldt

Schladen. Die CDU-Fahrt nach Bamberg war von der Sonne verwöhnt, dies berichtet die CDU Schladen. Es gab Geschichte hautnah und zahlreiche Geschichten.


Am 4. Mai startete die CDU Schladen zu ihrer alljährlichen Wochenendfahrt, diesmal in die Fränkische Schweiz. Wie stets üblich, gab es auf halber Strecke, diesmal auf der Raststätte „Osterfeld“, einen kräftigen Frühstücksimbiss. Erste Station war die Bischofsstadt Bamberg, wo eine Besichtigung im Dom mit Besuch der Grabstellen von Papst Clemens II., geboren in Hornburg, sowie dem Königspaar Heinrich II. und Kunigunde als auch ein Foto vom Bamberger Reiter natürlich Pflicht war. Es schloss sich gleich daran eine Führung vom Domberg in die historische Altstadt an, die aufgrund ihrer zahlreichen gut erhaltenen Bausubstanz und Architektur seit 25 Jahren Weltkulturerbe ist. Die Erläuterungen wurden untermalt von historischen Zusammenhängen, die sich aus der Bistumsgründung durch Heinrich II. sowie die Einsetzung von Swidger aus Hornburg zum Bischof 1040 durch Heinrich III. und spätere Papstwahl 1046 sowie den schnellen Tod von Clemens II. bereits 1047 ergab. Nach kurzem Aufenthalt zur eigenen Verfügung ging es ins Hotel „Vierjahreszeiten“ in Breitengüßbach.

Am Samstag führte die Tagesfahrt durch idyllische Orte der Fränkischen Schweiz mit ausführlichen Erläuterungen und Anekdoten des Reiseleiters zu Natur, Geologie und Adels- und Entwicklungsgeschichte dieser Region nach Bayreuth. Das Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel“ und Richard Wagner prägen das öffentliche Erscheinungsbild dieser sehenswerten Stadt. Nach einer Mittagspause ging es weiter durch die hügelige und waldreiche Landschaft vorbei an den Teufelshöhlen von Pottenstein nach Gößweinstein, wo in einer eindrucksvollen Wallfahrtsbasilika gerade eine Hochzeit gefeiert wurde. Über Forchheim führte die Fahrt zurück ins Hotel. Hier stand am Abend nach einer fränkischen Mahlzeit eine Unterhaltung durch die singende Wirtin auf dem Programm.

Die Rückreise hatte zunächst Coburg zum Ziel, wo zuerst die Veste Coburg, einst einer der größten Burganlagen ihrer Zeit, und anschließend die gut erhaltene Innenstadt besichtigt wurde. Das Geschlecht der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha machte durch geschickte und gezielte Heiratspolitik Weltgeschichte. Ihm entstammen deutsche Kaiser, englische und zahlreiche weitere europäische Herrscher sowie deren Gemahlinnen und Gemahle, z.B. Königin Victoria von Großbritannien und Irland mit ihrem Prinz Albert. Prinz Leopold von Sachsen-Coburg, der erste König von Belgien, wird auch der „Onkel Europas“ genannt. Höhepunkt der Stadtführung in Coburg war zweifellos der Marktpatz mit dem Denkmal von Prinz Albert, umgeben von eindrucksvollen Prachtbauten, u.a. dem historischen Rathaus. Anschließend ging die Weiterfahrt durch den Thüringer Wald auf den Spuren von Johann Wolfgang Goethe über Ilmenau, einer bekannten Hochschulstadt, bis nach Arnstadt, wo anlässlich eines Kaffeeaufenthaltes auch die „Bachkirche“ besichtigt werden konnte, in der Johann Sebastian Bach mit 18 Jahren seine erste Organisten- Anstellung hatte. Danach ging es auf kürzestem Weg über die A 71 und B 180 wieder Richtung Heimat


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