Anwohner und Flüchtlinge lernen einander besser kennen


Einheimische und Neuankömmlinge unterhielten sich angeregt. Foto: Privat
Einheimische und Neuankömmlinge unterhielten sich angeregt. Foto: Privat

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Wolfenbüttel. Anwohner der Straße „Am Heckenkamp‟ trafen sich mit Flüchtlingen zu Kaffee und Kuchen. Die Kirchengemeinde St. Ansgar stellte dafür Räume zur Verfügung. Auch Pfarrer Matthias Eggers war zugegen. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir unsere Gemeinsamkeiten betonen, denn Islam und Christentum sind sich im Grunde nicht so unähnlich. Ich freue mich über alle, die gekommen sind‟, lautete sein Gruß an die Flüchtlinge.

Etwa 40 Personen waren der Einladung gefolgt. Das Wolfenbütteler Stadtteilnetzwerk Nord-Ost und die Stadt hatten den Anstoß zu dem Treffen gegeben. „Das hier ist die erste Veranstaltung dieser Art, weitere Treffen sind bereits in Planung‟, erzählte Maria
Isabel Cáceres Guerrero vom Stadtteilnetzwerk. Bei dem interkulturellen Kaffeeklatsch waren fünf Übersetzer zugegen. „Wir haben genug Übersetzer, um parallel an den Tischen Unterhaltungen zu ermöglichen‟, erklärte Viola Bischoff von der Stadt Wolfenbüttel.
„Wir wünschen uns, dass alle Flüchtlinge Kontakte mit den Anwohnern knüpfen. Wir wollen erreichen, dass Einheimische und Neuankömmlinge sich besser kennenlernen und wir möchten darüber die Nachbarschaftshilfe fördern‟. Alle anwesenden Flüchtlinge erhielten ein nach Geschlecht und Alter individuell zusammengestelltes Begrüßungspaket, versehen mit ihrem Namen, das Nützliches für die neue Umgebung beinhaltet, wie etwa einen Stadtplan.