Wolfenbüttel. Irgendwie kann man da auch nicht wegschauen: Seit einigen Tagen rollt der bunte Google-Opel mit dem auffälligen Kamera-Aufbau durch die Stadt. Akribisch fährt er in jeden Winkel, in jede Sackgasse – und knipst munter drauf los…
Durch entsprechende Logos und Beschriftungen ist das Fahrzeuge von Google sofort zu erkennen. In dem auffälligen Aufbau befinden sich Kameras und Laser-Scanner in rund 2,50 Meter Höhe. WLAN oder andere Funknetze werden nicht erfasst, wie das Unternehmen gegenüber WolfenbüttelHeute.de klarstellte.
Eine Veröffentlichung der bei diesen Fahrten gewonnenen Bilder sei nicht geplant. Sie dienen vielmehr dazu, das bestehende Kartenmaterial auf Google Maps zu verbessern und zu ergänzen (zum Beispiel durch Angaben zu Straßennamen, zur Beschilderung und zur Verkehrsführung sowie durch Informationen über Unternehmen, Sehenswürdigkeiten). Ein Widerspruch gegen die Veröffentlichung der Bilder – wie im Zusammenhang mit den Aufnahmefahrten zu Google Street View - sei daher nicht möglich.
Dabei aufgenommene Gesichter und Kfz-Kennzeichen würden verpixelt, also unkenntlich gemacht. Das Bildmaterial werde dauerhaft auch nur so gespeichert, dass diese Merkmale nicht wiederhergestellt werden könnten.
Bitte lächeln: Das Google-Auto fährt durch die Stadt
von Thorsten Raedlein
| Foto: Archiv
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