BlueLiner: Schnee bremst Gipfelglück auf der Zugspitze




Wolfenbüttel/ Tirol. In einer grandiosen Naturlandschaft auf Deutschlands höchsten Berg, der Zugspitze (2962m) zu laufen, gehört zu den Herausforderungen der internationalen Trailrunner. Diese Herausforderung besteht nicht nur im sportlichen Wettkampf, sondern im Austausch mit den natürlichen Gegebenheiten, die den Lauf aber auch zu einem absoluten Erlebnis machen.

2008 geriet der Lauf in die Schlagzeilen, als bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts zwei Läufer kurz vor dem Ziel starben und sechs weitere zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Viel Schnee lag noch in der Tiroler Zugspitzarena und im Gipfelhang. Günstige Wetteraussichten ließen den Schnee weiter abschmelzen. Der momentane Zustand des Gipfelhangs ließ es jedoch nicht zu, dass der Lauf bis zum Gipfel stattfinden konnte. So wurde der 18 Kilometer lange und mit 2200 Höhenmetern gespickte Berglauf um 300 Höhenmetern und 1,3 Kilometern verkürzt.

Das Alles wussten die Wolfenbütteler BlueLiner und machten sich auf den Weg zum 13. Zugspitz-Extremberglauf, mit Ziel in das Österreichische Ehrwald.

Für Erika Staebe, Ilka Friedrich, André Jeschke, Heiko Wiedemann und Jan Patrick Begoihn, war es der erste Wettkampf im Hochgebirge. Michael Fürer, erfahrener Bergläufer, bereits das zweite Mal auf dieser Strecke, gab Hinweise und Tipps an die Vereinskameraden weiter. Mit von der Party war Andreas Germer vom MTV Groß Denkte-Wittmar.

Trotz verkürzter Strecke zeigten sich die Wolfenbütteler begeistert und starteten bei blauen Himmel und perfekten Laufbedingungen. Die Route führte das internationale Starterfeld von Ehrwald (Tirol) über das Gatterl und die Knorrhütte bis zur Bergstation Sonn Alpin. Dabei mussten immer wieder Schneefelder, schlammige Passagen und kleine Bäche von den Teilnehmern überquert werden.

Als Erster von den BlueLinern lief Jan Patrick Begoihn (M30) mit 2:27:07 Stunden, nach 16,61 Kilometern und 1.836 Höhenmetern, auf Platz 21 über die Ziellinie. Dahinter folgte Heiko Wiedemann (M45) mit 2:42:41Stunden auf Platz 37.

Die weiteren Ergebnisse:

Andreas Germer (M50) 2:42:52, Platz 13

Ilka Friedrich (F40) 3:22:03, Platz 27

Michael Fürer (M40) 3:22:03, Platz 111

Erika Staebe (F50) 3:33:57, Platz 17

André Jeschke (M40) 3:33:57, Platz 119.


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